Tschechien: Neue Regierung bremst Stromwende, die keine ist
Ende 2024 lag der Anteil der Solarstromproduktion in Tschechien bei müden 5,9 % (Wind, 1,0 %), die gesamte erneuerbare Stromproduktion bei 13,5 % (Daten: Statista; siehe Links unten).
Die neue Regierung beabsichtigt nun, die voranschreitende Stromwende zu bremsen. Mit dem "Argument", sie vollziehe sich zu rasch.
O-Ton Karel Havlíček vom Koalitionspartner 'Autofahrerpartei': "Der Anteil der Erneuerbaren ist hierzulande so sehr angestiegen, dass es aus dem Ruder läuft – und zwar in dem Sinn, dass wir abnorme Ausgaben für die Netze haben. Und das verteuert letztlich den Strom und deklassiert die Firmen hierzulande. Dadurch haben wir weniger Finanzmittel und auch weniger Geld für den ökologischen Umbau.“
Nachdem es leider weltweit längst Alltag geworden ist, von der Politik angelogen und mit Fake-News gespeist zu werden, müssen auch notgedrungen der Korrektur von sachlichem Unsinn und den Tatsachen Gehör verschafft werden.
Mit vielleicht inzwischen 15 % erneuerbarem Anteil an der tschechischen Stromproduktion, hinkt unser Nachbarland der Stromwende innerhalb der EU (weit über 45 %) weit hinterher.
Noch schlimmer steht Tschechien da, wenn man den Stromwende-Trend betrachtet, der in der EU eindeutig auf Zunahme steht, bei unserem Nachbarn bestenfalls auf Stagnation - mit der neuen Gefahr, bald abzunehmen.
Die neue Regierung beabsichtigt nun, die voranschreitende Stromwende zu bremsen. Mit dem "Argument", sie vollziehe sich zu rasch.
O-Ton Karel Havlíček vom Koalitionspartner 'Autofahrerpartei': "Der Anteil der Erneuerbaren ist hierzulande so sehr angestiegen, dass es aus dem Ruder läuft – und zwar in dem Sinn, dass wir abnorme Ausgaben für die Netze haben. Und das verteuert letztlich den Strom und deklassiert die Firmen hierzulande. Dadurch haben wir weniger Finanzmittel und auch weniger Geld für den ökologischen Umbau.“
Nachdem es leider weltweit längst Alltag geworden ist, von der Politik angelogen und mit Fake-News gespeist zu werden, müssen auch notgedrungen der Korrektur von sachlichem Unsinn und den Tatsachen Gehör verschafft werden.
Mit vielleicht inzwischen 15 % erneuerbarem Anteil an der tschechischen Stromproduktion, hinkt unser Nachbarland der Stromwende innerhalb der EU (weit über 45 %) weit hinterher.
Noch schlimmer steht Tschechien da, wenn man den Stromwende-Trend betrachtet, der in der EU eindeutig auf Zunahme steht, bei unserem Nachbarn bestenfalls auf Stagnation - mit der neuen Gefahr, bald abzunehmen.