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Treibstoffpreise und globale Temperatur im Höhenflug!

23.09.2005

Wie gehen wir damit um?

ja © Kärntner Elektroauto Hotzenblitz – Treffpunkt Zukunft – www.treffpunktzukunft.com
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Die Zeiten, in denen wir von der bevorstehenden Erderwärmung und dem Erdölpreisanstieg gewarnt haben, sind nun vorbei. Nun sind wir alle betroffen und das Ende der Erhöhungen ist in beiden Fällen nicht erreicht. Für die nächsten 7 bis 10 Jahre wird von Mathew Simmons, einem Erdölexperten aus den USA, sogar ein Preis von 250 Dollar pro Barrel Erdöl für möglich gehalten. Der „Peak of Oil„ ist erreicht und nun können die Preise eigentlich nur mehr steigen. Also muss, vor allem für unsere Umwelt etwas getan werden. Erdgasautos können das Umwelt– noch das Preissteigerungs–Problem lösen. Der Einsatz von Biogas ist denkbar, doch dieses kann man in Blockheizkraftwerken effizienter nutzen.

Was können wir nun mit den alten Autos tun und wie sollen die Pendler reagieren?

Diesel– und Benzinfahrzeuge lassen sich auf alternative Treibstoffe umrüsten. In Südamerika gibt es seit über 10 Jahren Programme zur Beimengung Alkohol in Benzin. Auch in Schweden wurde nun so eine Initiative gestartet, auch der Kombinationsbetrieb mit Biogas wird angedacht. Beim Umrüsten von Dieselmotoren setzt man zurzeit auf Pflanzenöl. Speziell die älteren Wirbelkammerdiesel eignen sich gut, um Pflanzenöl dem Diesel beizumengen oder das Fahrzeug auf einen 100% Pflanzenölbetrieb umzurüsten. Bei modernen Dieselmotoren wird es schwieriger, aus diesem Grund sollte man sich vor einem Kauf eines Fahrzeuges erkundigen, ob es für den Betrieb mit Pflanzenöl geeignet ist, um nicht später den hohen Treibstoffpreisen ausgeliefert zu sein. Zahlreiche Firmen und Vereine bieten bereits das Umrüsten von Fahrzeugen auf Pflanzenöl an. Durch den hohen Preisunterschied (Pflanzenöl gibt es ab 0,62 € / l ) häufen sich die Anfragen.
oekonews.at bietet dazu auch eine Liste mit Umrüstmöglichkeiten: Umrüster und Vereine
Viele Landwirte produzieren bereits ihren eigenen Treibstoff und im ökologischen Landbau kann mit Bioölen auch eine CO2–Einsparung von bis zu 75% gegenüber einem Diesel–PKW erreicht werden.

Für neue Fahrzeuge muss aber ein neuer Weg eingeschlagen werden.

Über 90% aller Fahrten sind kürzer als 100km und dafür können auch Elektroautos eingesetzt werden. Diese verbrauchen wesentlich weniger Energie (z.B. der Peugeot 106 electric, 19kW = 1,9 l Benzin auf 100km) und verringern gleichzeitig die Feinstaub– und Lärmbelastung. Strombetriebene Autos können damit auch eine gute Alternative sein, um Betriebskosten zu sparen. Hier hat man sogar die Möglichkeit das Auto daheim beim eigenen Blockheizkraftwerk oder an der Solarstromanlage aufzuladen.

Mehr Öffis

Natürlich kann durch mehr öffentliche Verkehrsmittel noch wesentlich mehr Energie eingespart, Lärm und Feinstaub vermieden werden. Doch speziell auf dem Land verschlechtert sich die Situation, statt sich zu verbessern. Immer mehr Bus und Bahnlinien werden eingestellt und dabei vergißt man auch noch, dass durch diese Maßnahmen Arbeitsplätze verloren gehen.

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23.09.2005 | Autor*in: litschauer
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