„Treibstoff sparen, Fahrrad fahren“: Raddemo fordert Ende der fossilen Abhängigkeit
Die Demonstration startet im Votivpark und führt unter anderem zum Verkehrs- und Energieministerium sowie an mehreren Tankstellen vorbei. Damit wollen die Veranstalter auf die Folgen eines Verkehrssystems aufmerksam machen, das ihrer Ansicht nach weiterhin auf fossile Energien setzt und damit sowohl die Klimakrise als auch die Abhängigkeit von Öl und Gas verschärft.
Nach Ansicht der Initiativen investiert Österreich nach wie vor zu viel Geld in klimaschädliche Strukturen, während umweltfreundliche Alternativen nicht ausreichend gefördert werden. Stattdessen brauche es gezielte Maßnahmen, um den Umstieg auf das Fahrrad und den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen.
Konkret fordern Greenpeace und Radeln for Future einen bundesweiten Fördertopf für Fahrräder mit einem Zuschuss von 500 Euro beim Neukauf. Zudem sprechen sie sich für die Wiedereinführung des Reparaturbonus für Fahrräder aus, um die Lebensdauer bestehender Räder zu verlängern. Ebenso notwendig seien verstärkte Investitionen in sichere Radwege sowie ein weiterer Ausbau des öffentlichen Verkehrs.
Die Organisator:innen sehen das Fahrrad als einen wichtigen Baustein für eine nachhaltige Mobilitätswende. Es entlaste nicht nur das Klima, sondern reduziere auch den Energieverbrauch, verbessere die Luftqualität und trage zu lebenswerteren Städten bei.
Mit der Demonstration wollen die Initiativen den politischen Druck erhöhen und zeigen, dass viele Menschen bereit sind, auf klimafreundliche Verkehrsmittel umzusteigen – sofern die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Fahrraddemo „Treibstoff sparen, Fahrrad fahren!“
📅 Freitag, 3. Juli 2026
🕔 Treffpunkt: 17:00 Uhr
📍 Votivpark, Wien