Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Treibhausgas-Emissionen 2020 durch Pandemieauswirkungen um 7,7 Prozent gesunken

21.08.2021

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und Günther Lichtblau vom Umweltbundesamt präsentierten am 20. August 2021 die neuen Zahlen der Treibhausgas-Emissionen des Jahres 2020.

© MonikaP auf Pixabay  /Fossile Energieerzeugung
© MonikaP auf Pixabay /Fossile Energieerzeugung
Der „Nowcast“ liefert eine Nahzeitprognose und vorläufige Einschätzung sowie Trends für das Jahr 2020. Die österreichischen Treibhausgas-Emissionen sind im Jahr 2020 um voraussichtlich rund 7,7 Prozent gegenüber 2019 gesunken. Dies liegt vor allem an den Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und Günther Lichtblau, Klimaexperte des Umweltbundesamts, präsentierten am Freitag die neuen Zahlen der Treibhausgas-Emissionen. Laut den vorläufigen Ergebnissen wurden in Österreich 2020 rund 73,7 Millionen Tonnen Treibhausgase emittiert, das sind 6,2 Millionen weniger als 2019. Grund dafür sind in erster Linie die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Insbesondere in der Energieerzeugung, der industriellen Produktion und im Verkehr wurde deutlich weniger CO2 ausgestoßen.
„Eine Pandemie ist kein Ersatz für wirkungsvolle Klimapolitik. Damit wir den Kampf gegen die Klimakrise gewinnen, müssen wir konkrete Maßnahmen setzen. Mit dem EAG und dem größten Öffi-Ausbaupaket aller Zeiten sind uns im letzten Jahr wichtige Schritte gelungen. Und genau so werden wir weitermachen. Mit klugem Klimaschutz“, betont die Klimaschutzministerin.
Das Bruttoinlandsprodukt sank 2020 pandemiebedingt im Vergleich zum Jahr 2019 um rund 6,3 Prozent. Die Anstiege im Bevölkerungswachstum und bei den Heizgradtagen – zwei weitere wesentliche Einflussfaktoren für die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen – fielen hingegen im langfristigen Trend durchschnittlich aus.
In der Energieerzeugung, die dem Emissionshandel zugeordnet ist, sanken die Emissionen im Vergleich zu 2019 deutlich. Das ist unter anderem auf die Stilllegung des letzten Kohlekraftwerks Österreichs in Mellach zurückzuführen. Insgesamt konnten so rund 0,8 Mio Tonnen CO2-Äquivalent eingespart werden. Auch die niedrigere Stromproduktion aus fossilen Erdgaskraftwerken zeigt sich in der Nahzeitprognose: so konnten rund 0,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent eingespart werden.
Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Die Stilllegung von Österreichs letztem Kohlekraftwerk zeigt sich auch in der Co2-Bilanz ganz klar. Genau das muss unser Weg sein: raus aus den fossilen Energieträgern und rein in die erneuerbaren Energien. Darum werden wir bis 2030 nur mehr Strom aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse beziehen und auch unsere Wärmeversorgung in Österreich auf klimafreundliche Alternativen umstellen. So wird uns der Kampf gegen die Klimakrise gelingen.“
Aus für fossile Energieträger
In der Energieerzeugung, die dem Emissionshandel zugeordnet ist, sanken die Emissionen im Vergleich zu 2019 deutlich. Das ist unter anderem auf die Stilllegung des letzten Kohlekraftwerks Österreichs in Mellach zurückzuführen. Insgesamt konnten so rund 0,8 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent eingespart werden. Auch die niedrigere Stromproduktion aus fossilen Erdgaskraftwerken zeigt sich in der Nahzeitprognose: So konnten rund 0,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent eingespart werden.
„Die Stilllegung von Österreichs letztem Kohlekraftwerk zeigt sich auch in der CO2-Bilanz ganz klar. Genau das muss unser Weg sein: raus aus den fossilen Energieträgern und rein in die Erneuerbaren Energien. Auch im Verkehrsbereich haben wir noch große Aufgaben vor uns. Denn der Corona-Effekt wird verpuffen. Darum arbeiten wir mit Hochdruck daran, unser Mobilitätssystem klimafreundlich zu gestalten“, so Gewessler.
Ziele knapp erreicht
In allen anderen Sektoren bleiben die Emissionen voraussichtlich auf ähnlichem Niveau (Gebäude, Landwirtschaft) beziehungsweise setzen sich die abnehmenden Trends der letzten Jahre fort (Abfallwirtschaft, F-Gase). Insgesamt zeigen die vorläufigen Zahlen für die Wirtschaftssektoren, die nicht dem Europäischen Emissionshandel unterliegen, im Jahr 2020 Emissionen in der Höhe von circa 46,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent. Damit wird die Höchstmenge für 2020 um 1,2 Millionen Tonnen unterschritten und auch die Zielerreichung über die gesamte Periode 2013–2020 sichergestellt.
Das Bruttoinlandsprodukt sank 2020 pandemiebedingt im Vergleich zum Jahr 2019 um rund 6,3 Prozent. Die Anstiege im Bevölkerungswachstum und bei den Heizgradtagen – zwei weitere wesentliche Einflussfaktoren für die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen – fielen hingegen im langfristigen Trend durchschnittlich aus.
Umfassende Berechnungen zu den Treibhausgas-Emissionen 2020 werden im Jänner 2022 veröffentlicht und können von den Ergebnissen der Nahzeitprognose abweichen. Basis der vorliegenden Berechnungen sind insbesondere die vorläufige Energiebilanz, die aktuelle Österreichische Luftschadstoff-Inventur (OLI), aktuelle Daten der Emissionshandelsanlagen sowie Erhebungen und Statistiken der Sektoren Landwirtschaft, Abfallwirtschaft und F-Gase.
Studie Umweltbundesamt
  • Drucken
  • Empfehlen
21.08.2021 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Ennstaler Offensive Klimaschutz: Kampf gegen Klimaerhitzung

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Gerichtsgang wird vorbereitet: GLOBAL 2000 fordert mit Betroffenen der Klimakrise Recht auf saubere Energie ein

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 17. Juli 2026, 69.670 Artikel Online

Weitere Themen

  • Cashback für jede einzelne Lithiumbatterie
  • 20 Jahre Tag der Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern
  • Grüne fordern UVP-Pflicht für Mega-Rechenzentren
  • Mikroplastik erreicht sogar die Tiefsee
  • Pestizide landen im Bienenei
  • EU veröffentlicht Leitlinien für nachhaltigen Tourismus in Natura-2000-Gebieten
  • Frankreich: Breites Bündnis klagt gegen Lockerung des Umweltrechts
  • Greenpeace-Recherchen:  Deutschlands Bundesministerien finanzieren trotz “vorsorglicher Pause” Technik für umstrittenen Tiefseebergbau
  • Klimahilfen sind nur auf dem Papier groß
  • Streit um Wiener Welterbe: Kritik an Unterstützung der Regierung für Heumarkt-Projekt
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.492 Artikel | Seite 1 von 1.550

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© MonikaP auf Pixabay  /Fossile Energieerzeugung

© MonikaP auf Pixabay /Fossile Energieerzeugung