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Tragbare Kraftwerke

15.08.2003

Minibrennstoffzelle lädt in Zukunft mobile Geräte – Powerbox bietet fünfmal längere Leistung als herkömmlicher Akku

Mobile Power Box statt Akku für mobile Geräte

Jeder, der ohne Stromnetz Laptops oder andere elektrische Geräte betreibt, fürchtet das Problem: Der Akku ist leer. Wie und wo soll man ihn auf Reisen oder auf der Baustelle wieder aufladen? Abhilfe schafft die Mobile Power Box, die im kommenden Jahr auf dem Markt eingeführt werden soll.

Neue Märkte entstehen

Dieses Membran–Brennstoffzellensystem für die netzunabhängige Energieversorgung im mittleren Leistungsbereich haben Forscher des Fraunhofer–Instituts für Solare Energiesysteme ISE gemeinsam mit der Firma Masterflex bald bis zur Serienreife entwickelt. Sehr zuverlässig erzeugt das Gerät Strom aus Wasserstoff, den austauschbare Metallhydridspeicher unterschiedlicher Größe abgeben. »Die Power Box hat eine höhere Leistungsdichte als alle bisher vorgestellten Prototypen«, betont der Ingenieur und ISE–Projektleiter Marco Zobel. »Mit dem auf 300 Wattstunden ausgelegten Speicher kann ein Laptop bis zu zehn Stunden betrieben werden, also fünfmal länger als mit einem herkömmlichen Akku. Schon heute erreicht das Gerät eine Dauerleistung von über 50 Watt und macht auch bei Spitzen von über 100 Watt nicht schlapp.« Eine höhere Leistung ist geplant, um auch Geräte wie Drucker oder Beamer möglichst lang mit Energie zu versorgen. Dies eröffnet der Power Box einen Markt, der von Batterien nicht abgedeckt wird.

Einsatz auch für Film und Fernsehkameras möglich

Auch der Prototyp eines Brennstoffzellensystems für professionelle Film– und Fernsehkameras wird entwickelt. Bisher müssen Kameraleute außerhalb des Studios immer wieder ihre Arbeit unterbrechen, um die Akkus zu wechseln. Nicht so mit dem kompakten System: Es wird einfach an die Kamera angekoppelt und liefert eine elektrische Dauerleistung von 40 Watt. Die Wasserstoffspeicher wurden so ausgelegt, dass die Kamera einen ganzen achtstündigen Drehtag durchhält. Dieses Gerät entwickeln die Fraunhofer–Forscher gemeinsam mit dem Industriepartner Ambient Recording in München. »Bei allen Entwicklungen behalten wir stets die spätere, kostengünstige Serienfertigung im Auge, um mit Batterien und Akkus konkurrieren zu können«, meint Ulf Groos, der am ISE das Marketing der mobilen Kraftwerke betreut. "Neben externen werden sich immer mehr maßgeschneiderte, vollintegrierte Brennstoffzellensysteme etablieren."
Weitere Infos: Fraunhofer–Institut für Solare Energiesysteme ISE
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15.08.2003 | Autor*in: holler
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