Tod der Lebensqualität
Jede Menge unübersehbare weiße Kreuze werden demnächst entlang der Ortseinfahrt von Groß Enzersdorf daran erinnern, dass mit der geplanten Transitautobahn entlang der Stadtgrenze die Lebensqualität der Anrainer in einem weiten Umkreis bedroht ist.
Bei einer von der BürgerInitiative Marchfeld – Groß Enzersdorf, kurz BIM, initiierten Aktion werden heute, ab 15 Uhr, jede Menge weiße Kreuze genau dort in den Boden geschlagen, wo die Trasse der geplanten S1 verlaufen soll. Die BIM will mit dieser Aktion darauf hinweisen, dass mit der projektierten Autobahn entlang der Landesgrenze zwischen Niederösterreich und Wien der Tod hier Einzug halten wird: der Tod der Natur, der Ruhe, der Gesundheit, des Landschaftsbildes, der ortsansässigen Betriebe – kurz: Der Tod genau der Lebensqualität, die bisher diese Kleinregion ausgezeichnet hat.
Breite Unterstützung erhält die BIM durch Bürgerinitiativen aus Wien und Niederösterreich wie die Initiativen „Nein zur NordostDURCHfahrung„ (BIGNOT), „Rettet die Lobau„ und anderen. Damit wollen die Initiatoren und Unterstützer der Aktion aufzeigen, dass Wiener und Niederösterreicher an einem Strang ziehen: „Wir lassen uns nicht mehr wie bisher oft versucht, gegeneinander ausspielen, indem die geplante internationale Transitschneise zwischen Wiener und Niederösterreichischem Gebiet hin– und her geschoben wird. Wir treten gemeinsam gegen jede Variante der S1 auf, weil sie die regionalen Verkehrsprobleme nicht lösen kann, dafür aber enormen zusätzlichen Verkehr in die gesamte Region bringt und unser aller Lebensqualität und Gesundheit massiv darunter leiden wird.„
Laut einer aktuellen Studie der EU–Kommission sterben in Österreich jährlich über 4.600 Menschen vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung. Die durchschnittliche Verkürzung der Lebenserwartung in der EU allein in Folge von Luftschadstoffen beträgt neun Monate. Die zulässigen Höchstgrenzen für Feinstaub werden regelmäßig weit über das zulässige Maß hinaus überschritten – auch und gerade am Stadtrand von Wien. Mit der Aktion „Tod der Lebensqualität„ wollen die genannten Bürgerinitiativen ein gemeinsames Zeichen in Richtung der verantwortlichen Politiker setzen, dass es höchst an der Zeit ist für ein grundlegendes Umdenken in der Verkehrspolitik: „Der inflationäre Bau neuer hochrangiger Straßen geht massiv zu Lasten der BürgerInnen und ihrer Gesundheit. In dieser Politik sehen wir keine Zukunft.„
Autorin: Margit Huber
Bei einer von der BürgerInitiative Marchfeld – Groß Enzersdorf, kurz BIM, initiierten Aktion werden heute, ab 15 Uhr, jede Menge weiße Kreuze genau dort in den Boden geschlagen, wo die Trasse der geplanten S1 verlaufen soll. Die BIM will mit dieser Aktion darauf hinweisen, dass mit der projektierten Autobahn entlang der Landesgrenze zwischen Niederösterreich und Wien der Tod hier Einzug halten wird: der Tod der Natur, der Ruhe, der Gesundheit, des Landschaftsbildes, der ortsansässigen Betriebe – kurz: Der Tod genau der Lebensqualität, die bisher diese Kleinregion ausgezeichnet hat.
Breite Unterstützung erhält die BIM durch Bürgerinitiativen aus Wien und Niederösterreich wie die Initiativen „Nein zur NordostDURCHfahrung„ (BIGNOT), „Rettet die Lobau„ und anderen. Damit wollen die Initiatoren und Unterstützer der Aktion aufzeigen, dass Wiener und Niederösterreicher an einem Strang ziehen: „Wir lassen uns nicht mehr wie bisher oft versucht, gegeneinander ausspielen, indem die geplante internationale Transitschneise zwischen Wiener und Niederösterreichischem Gebiet hin– und her geschoben wird. Wir treten gemeinsam gegen jede Variante der S1 auf, weil sie die regionalen Verkehrsprobleme nicht lösen kann, dafür aber enormen zusätzlichen Verkehr in die gesamte Region bringt und unser aller Lebensqualität und Gesundheit massiv darunter leiden wird.„
Laut einer aktuellen Studie der EU–Kommission sterben in Österreich jährlich über 4.600 Menschen vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung. Die durchschnittliche Verkürzung der Lebenserwartung in der EU allein in Folge von Luftschadstoffen beträgt neun Monate. Die zulässigen Höchstgrenzen für Feinstaub werden regelmäßig weit über das zulässige Maß hinaus überschritten – auch und gerade am Stadtrand von Wien. Mit der Aktion „Tod der Lebensqualität„ wollen die genannten Bürgerinitiativen ein gemeinsames Zeichen in Richtung der verantwortlichen Politiker setzen, dass es höchst an der Zeit ist für ein grundlegendes Umdenken in der Verkehrspolitik: „Der inflationäre Bau neuer hochrangiger Straßen geht massiv zu Lasten der BürgerInnen und ihrer Gesundheit. In dieser Politik sehen wir keine Zukunft.„
Autorin: Margit Huber