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TMR statt SMR - Kosten über AKW?

23.02.2026

Rumäniens gespaltene Atompolitik

RoPower SMR.png
© vreaulanova.ro
Rumänien hat entschieden. Der erste SMR (= Klein-AKW; Leistung um die 300 MW) wird vielleicht nördlich von Bukarest gebaut (siehe 1. Link unten).

Die Details relativieren die SMR-Geschichte doch deutlich:
Zunächst wird aus SMR de facto TMR, ein Tiny Modular Reactor mit einer Leistung von 77 MW. Auftraggeber ist die zu über 82 % staatliche SN "Nuclearelectrica" S.A., die das einzige AKW Rumäniens in Cernavoda betreibt (2 Reaktoren á 700 MW; der Ausbau um weiter 2 Reaktoren wurde 2021 beschlossen).

Der TMR ist tatsächlich eine Test-Anlage. Sollte er sich in den kommenden Jahren bewähren, würde er um 5 Einheiten á 77 MW zu einem SMR von 462 MW erweitert werden.

Die eingesetzte Technologie ist jene von der Fa. NuScale. Sie war vor 2 Jahren bankrott, weil die diversen technischen SMR-Versprechen nicht gehalten worden sind. Wobei der Hauptaktionär von NuScale, die US-Fa. Fluor Corp. bekanntgab, ihre 37 % Anteile bis Jahresmitte vollständig zu verkaufen.

Bemerkenswert ungeschminkt äußerte sich Rumäniens Premier Ilie Bolojan (2. Link unten). Seiner Meinung nach sei es ökonomisch vorteilhafter, diesselbe Atomkraftleistung durch die Reaktoren 3 und 4 in Cernavoda ans Netz zu bringen, als mit SMR-Technologie. 

Das Experiment beginnt also nach dreijährigen Vorbereitungsarbeiten jetzt definitiv und wird in 5 oder 6 Jahren mit dem ersten TMR ans Netz gehen, so der Plan. Rumänien hat sich - vielsagend - vorbehalten, danach zu entscheiden, ob aus dem TMR jemals ein SMR entstehen soll. Vorsichtshalber ist also nur die erste TMR-Testanlage ausfinanziert worden. 

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