Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

The smarter E Europe 2026: Erneuerbare Energien setzen das Signal der Zukunft

26.06.2026

Mehr als 105.000 Besucher:innen aus 163 Ländern und 2650 Aussteller aus 52 Staaten

6a3a4732a3142c07ae5d52e7.jpg
The smarter E lockte unzählige Besucher:innen an © Solar Promotion
München - Mit einem klaren Bekenntnis zur Energiewende ist Europas größte Messeallianz für die Energiewirtschaft, The smarter E Europe 2026, nach drei Messetagen in München zu Ende gegangen. Mehr als 105.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus 163 Ländern sowie 2.650 Aussteller aus 52 Staaten machten die Veranstaltung zu einem internationalen Treffpunkt der Energiebranche. Die zentrale Botschaft: Die Technologien für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung sind vorhanden – die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien.

In den 19 Messehallen und auf dem Freigelände präsentierten Unternehmen Lösungen für ein Energiesystem, das zunehmend elektrisch, dezentral und digital organisiert ist. Gezeigt wurden unter anderem virtuelle Kraftwerke, intelligente Stromnetze, Batteriespeicher, Photovoltaik-Hybridanlagen, smarte Ladelösungen für Elektrofahrzeuge und digitale Plattformen zur Steuerung von Energieflüssen.
 

Flexibilität als Schlüssel der Energiewende 

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Sonderschau „Renewables 24/7 – Secure Energy for a Changing World“, die veranschaulichte, wie eine Energieversorgung rund um die Uhr auf Basis erneuerbarer Energien funktionieren kann. Dabei wurde deutlich, dass Flexibilität künftig eine zentrale Rolle spielt: Strom muss gespeichert, intelligent verteilt und dann genutzt werden, wenn er besonders günstig und nachhaltig erzeugt wird.
 

Auch Elektroautos wurden dabei als wichtiger Baustein des Energiesystems präsentiert. Perspektivisch könnten sie durch bidirektionales Laden nicht nur Strom verbrauchen, sondern auch als mobile Speicher zur Stabilisierung des Netzes beitragen.
 

Fossile Energien verlieren an Bedeutung 

Die Veranstalter betonten mehrfach, dass erneuerbare Energien inzwischen nicht nur aus klimapolitischer Sicht, sondern auch wirtschaftlich die attraktivere Option darstellen. Bereits heute stammen in Deutschland rund 60 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen, während für den Import fossiler Energieträger jährlich rund 80 Milliarden Euro ausgegeben werden. Gleichzeitig hätten die vergangenen geopolitischen Krisen gezeigt, wie stark fossile Energieimporte Staaten wirtschaftlich und politisch abhängig machen können.
 

Der Energieexperte Dr. Tim Meyer sprach von einer weltweiten Umwälzung des Energiesystems. Wer die Chancen der Energiewende nicht nutze, riskiere langfristig Wettbewerbsnachteile für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
 

Energiewende schafft Arbeitsplätze 

Neben den technischen Innovationen standen auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiewende im Mittelpunkt. In einer Diskussionsrunde wurde deutlich gemacht, dass erneuerbare Energien nicht nur Emissionen reduzieren, sondern auch Wohlstand und Beschäftigung schaffen. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft verwiesen darauf, dass die Branche allein in Deutschland bereits rund 440.000 Arbeitsplätze sichert.
 

Zu den prominenten Gästen zählten unter anderem die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter, Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sowie Barbie Haller von der Bundesnetzagentur.
 

Internationale Plattform der Energiewirtschaft 

Bereits vor Messebeginn hatten mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf vier Fachkonferenzen aktuelle Entwicklungen der Energiebranche diskutiert. Insgesamt bestätigte die Veranstaltung ihren Anspruch als wichtigste europäische Plattform für den Austausch über die Energieversorgung der Zukunft.
 

Die nächste The smarter E Europe findet vom 8. bis 10. Juni 2027 erneut auf dem Münchner Messegelände statt.

  • Drucken
  • Empfehlen
26.06.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Tschechien: Warum ignoriert das Umweltministerium die Folgen des Atommülls?

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Atomkraft in Tschechien. Wo ist der Plan B?

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 18. Juli 2026, 69.680 Artikel Online

Weitere Themen

  • Betrieb des AKW Temelín über 80 Jahre ist ohne neue Umweltverträglichkeitsprüfung nicht akzeptabel
  • Erstes Halbjahr 2026: Erneuerbare Energien wachsen in Deutschland in allen Sektoren
  • Gefährliche Laufzeitverlängerung auf 80 Jahre in Temelin
  • Streit um Kohlekraftwerk in Florida: Umweltgruppen klagen gegen erzwungenen Weiterbetrieb
  • Studie: Rückwärtsfahrt der US-Klimapolitik kostet fast 470.000 Arbeitsplätze und Milliardeninvestitionen
  • Todsichere AKWs?
  • 5,9 Milliarden Wassertiere pro Jahr: Die unsichtbaren Opfer der Atomkraft in Frankreich
  • Wegweisendes Urteil in Frankreich: TotalEnergies muss Verantwortung für seine gesamte Klimabilanz übernehmen
  • Czernohorszky: „Hitzewellen zeigen die Grenzen der Atomkraft deutlich auf!“
  • Hitzewelle bremst französische Atomkraftwerke
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.271 Artikel | Seite 1 von 1.328

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
6a3a4732a3142c07ae5d52e7.jpg

The smarter E lockte unzählige Besucher:innen an © Solar Promotion