The Mobility House bündelt Nordamerika-Geschäft mit PowerFlex
Mit dem Zusammenschluss treffen zwei komplementäre Kompetenzen aufeinander: The Mobility House bringt seine Technologie für das intelligente Laden großer Schulbus-, ÖPNV- und Flottendepots ein. Über die Plattform ChargePilot werden bereits mehr als 100 MW Ladeleistung bei über 150 Flottenbetreibern in den USA und Kanada gesteuert. Weltweit sind es mehr als 50.000 Fahrzeuge an über 2.700 Ladepunkten.
PowerFlex ergänzt das Geschäft um Ladeinfrastruktur, Photovoltaik, Batteriespeicher und Energiemanagement. Das Unternehmen verwaltet nach eigenen Angaben mehr als 70.000 Ladepunkte und hat in den USA bereits Solaranlagen mit über 500 MW Leistung sowie Batteriespeicher mit mehr als 50 MWh installiert.
Besonders interessant ist die Verbindung mit der Vehicle-Grid-Integration. The Mobility House nutzt mit seiner Plattform Cascade bereits Fahrzeugbatterien als flexible Energiequelle und realisiert unter anderem V2X-Projekte mit elektrischen Schulbussen in mehreren US-Bundesstaaten.
Für The Mobility House bedeutet der Deal zugleich eine strategische Fokussierung: Das Unternehmen will seine Aktivitäten künftig stärker auf Europa konzentrieren. Im Mittelpunkt stehen dort Vehicle-to-Grid (V2G), Vehicle-to-Home (V2H) sowie die Vernetzung und Optimierung von Fahrzeug- und stationären Batteriespeichern. Inzwischen optimiert The Mobility House Energy nach eigenen Angaben mehr als ein Gigawatt Speicherleistung in 47 Projekten und vier Ländern.
„Mit PowerFlex erhält dieses Geschäft die Reichweite, Ressourcen und ergänzenden Kompetenzen, die es für die nächste Wachstumsphase benötigt“, erklärt Gründer und CEO Thomas Raffeiner. Gleichzeitig soll der Zusammenschluss die Elektrifizierung großer Flotten in Nordamerika weiter beschleunigen und Elektrofahrzeuge stärker zu einem Bestandteil des Energiesystems machen.