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Teilnehmerrekord bei Mission Innovation Austria Week 2025 in Gleisdorf

28.10.2025

Von 7. bis 9. Oktober verwandelte sich Gleisdorf zum Hotspot der österreichischen Energiewende.

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Leiterin der Sektion III "Innovation und Technologie" Henriette Spyra (BMIMI), Geschäftsführer Bernd Vogl (Klima- und Energiefonds), Bgm. NAbg. Christoph Stark (Stadtgemeinde Gleisdorf), Geschäftsführer Eric Rybar (Feistritzwerke) mit Geschäftsführung von AEE INTEC © StoryHof / Max Niederwieser

Bei der Mission Innovation Austria Week 2025 (MIA25) trafen sich Expert:innen, Politik, Wirtschaft und engagierte Bürger:innen, um über die Zukunft der Energieversorgung zu diskutieren und innovative Lösungsansätze zu präsentieren. Zum ersten Mal war AEE INTEC gemeinsam mit dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, dem Klima- und Energiefonds sowie dem Spin-off EnergieZukunft WEIZplus Gastgeber dieser renommierten Plattform für Vernetzung und Innovation.
 

100 % erneuerbare Energie – Reallabore im Fokus


Im Zentrum der MIA25 standen die sechs österreichischen Reallabore, die an einer stabilen, bezahlbaren und vollständig erneuerbaren Energieversorgung arbeiten. Unter realen Bedingungen werden hier integrierte regionale Energiesysteme entwickelt und getestet. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei nicht nur auf technischen Innovationen, sondern auch auf der aktiven Einbindung der Bevölkerung – ein Erfolgsfaktor, der durch die Erneuerbaren Energiegemeinschaften bereits konkrete Früchte trägt. So können sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen direkt an der Energiewende teilhaben.
 

Hochkarätige Eröffnung und spannende Einblicke 

Die Eröffnungsveranstaltung setzte auf prominente Gesichter: Prof. Sigrid Stagl (WU Wien), Sektionschefin Henriette Spyra (BMIMI), GF Bernd Vogl (Klima- und Energiefonds), Bürgermeister Christoph Stark und GF Erich Rybar (Stadtwerke Gleisdorf) diskutierten über die ambitionierten Ziele der Energiewende und die Herausforderungen bei deren Umsetzung auf regionaler Ebene.
 

Besonderes Interesse galt der Erprobung neuer Technologien in sektorkoppelnden Systemlösungen, vor allem im Bereich Strom und Wärme. Die Elektrifizierung des Wärmesektors und innovative Mobilitätslösungen standen dabei im Mittelpunkt – letztere wurden erstmals mit einem eigenen Workshop und einer Exkursion zu realisierten Projekten gewürdigt.
 

Bürgerbeteiligung als Schlüssel zur Energiewende


In der Abschluss-Session „Mit regionalen Initiativen die Energiewende finanzieren“ wurde die Bedeutung der direkten Beteiligung der Bevölkerung betont. Vertreter der Volksbank Steiermark und der Raiffeisen-Landesbank signalisierten ihre Bereitschaft, nicht nur die Finanzierung bereitzustellen, sondern auch aktiv nachhaltige Projekte zu fördern und die Eigenkapitalbildung neuer Unternehmen im Energiesektor zu unterstützen.
 

Ein konkretes Beispiel für diese Bürgerbeteiligung lieferte das Reallabor WEIZplus: Anlässlich der MIA 2025 startete die erste Darlehensrunde für den Bau von drei mittelgroßen Photovoltaikanlagen. Interessierte Bürger:innen haben damit die Möglichkeit, sich direkt finanziell an der Energiewende zu beteiligen und die regionale Energiewirtschaft aktiv mitzugestalten. 
 

Mit Teilnehmerrekorden, innovativen Projekten und der klaren Botschaft, dass die Energiewende nur gemeinsam gelingt, hat die Mission Innovation Austria Week 2025 in Gleisdorf gezeigt, wie regionaler Einsatz, technologische Innovation und Bürger:innenbeteiligung Hand in Hand gehen können.

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Leiterin der Sektion III "Innovation und Technologie" Henriette Spyra (BMIMI), Geschäftsführer Bernd Vogl (Klima- und Energiefonds), Bgm. NAbg. Christoph Stark (Stadtgemeinde Gleisdorf), Geschäftsführer Eric Rybar (Feistritzwerke) mit Geschäftsführung von AEE INTEC © StoryHof / Max Niederwieser

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