Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse(current)1
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Biomasse

Technologische Entwicklung: Drastisch weniger Feinstaubemissionen aus Hausbrand

18.10.2019

Eine aktuelle Analyse des Forschungszentrums BEST zeigt, dass die technische Entwicklung bei Holzheizungen zu einer massiven Reduktion der Feinstaubemissionen führt

© oekonews
© oekonews
Feinstaub ist eine Form der Luftverschmutzung, die erhebliche gesundheitliche Folgen haben kann. Aus diesen Gründen legt die Umweltpolitik mit Recht großen Wert auf Maßnahmen, um die Feinstaubemissionen zu reduzieren.
Holzheizungen verursachen aktuell etwa ein Viertel der Feinstaubemissionen Österreichs. Laut der Österreichischen Luftschadstoffinventur (Emissionserhebung nach internationalen Richtlinien) stammt bei Kleinfeuerungen der größte Anteil der Feinstaubemissionen mit einem Partikeldurchmesser kleiner als 10 µm (PM10) aus sogenannten Allesbrennern, einer veralteten Bauform von Scheitholzkesseln. Diese verursachen 2/3 der Feinstaubemissionen aus Kleinfeuerungen, das sind 16,8% der gesamten Feinstaubemissionen Österreichs. Im Gegensatz dazu liegt der Anteil moderner Biomasse-Kesseln an den Feinstaubemissionen nur bei 3,6%, jener von Öfen und Herden beträgt 4,3% der gesamten Feinstaubemissionen.
Die Analyse von BEST - Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH (BEST) zeigt, dass durch den Einsatz modernster Geräte und deren sachgerechtem Betrieb die Staubemissionen aus Kesseln und Öfen während der nächsten Jahre stark sinken werden. Somit wird Biomasse in der zukünftigen Energieversorgung auf umweltfreundliche Weise eine wichtige Rolle spielen.
Bis 2050 lassen sich ausgehend von den aktuellen Berechnungen des Umweltbundesamtes und dem Wärmezukunftszenario der Energy Economics Group der TU Wien (mit deutlich erhöhten Einsatz von Biomassekesseln und durch Effizienzsteigerung und Gebäudedämmung geringerem Energieverbrauch für die Raumwärme) die Staubemissionen aus Kleinfeuerungen um 90% verringern.
Der wesentlichste Aspekt für die Feinstaubreduktion ist, dass veraltete Feuerungsanlagen (veraltete Allesbrenner verursachen 68% der Feinstaubemissionen aus Holzheizungen) durch moderne, elektronisch geregelte, emissionsarme Feuerungen ersetzt werden, und diese Veränderung im Feuerungsanlagenbestand in der Luftschadstoffinventur berücksichtigt werden.
Im Anlagenbetrieb ist wichtig, dass manuell beschickte Scheitholzöfen (verursachen 17% der Feinstaubemissionen aus Holzheizungen) und -kessel optimal geheizt werden, da auch Menge und Art des Holzes sowie das richtige Anzünden und Nachlegen die Feinstaubemissionen stark beeinflussen. Im Feldversuch wurde nachgewiesen, dass durch richtiges Ein- und Nachheizen bei Öfen eine Emissionsreduktion von über 50% erzielt werden kann.
Feinstaub-Partikel aus ordnungsgemäß betriebenen automatisierten Biomassekesseln und Öfen sind hauptsächlich anorganischer Natur und weisen eine signifikant geringere oder sogar nicht nachweisbare Zytotoxizität (gesundheitsschädigende Wirkung) auf, während Verbrennungsrückstände aus unsachgemäß betriebenen Anlagen wesentlich schädlicher sind. Schulungen zum sachgemäßen Anlagenbetrieb sind ein wesentlicher Hebel zur Reduktion der Feinstaubemissionen.
Die Arbeiten wurden durch Mittel des COMET Programms der FFG gefördert.
Mehr Infos: www.best-research.eu
  • Drucken
  • Empfehlen
18.10.2019 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Spanien: Expobiomasa mit spannenden Innovationen

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Weltweit größte Demo-Show für Kompostierung und Biomasseaufbereitung in Oberösterreich

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 16. Februar 2026, 68.283 Artikel Online

Weitere Themen

  • Kälte in Deutschland: Bioenergie ist wichtigste erneuerbare Wärmequelle
  • Biomasse-Verband begrüßt Fokussierung auf die Kesseltauschförderung
  • proPellets begrüßt neuen Förder-Fokus auf Kesseltausch
  • Durchstarten mit Bio-Abfall
  • Studie belegt: Pellets sind günstig und zugleich CO2-Einspar-Spitzenreiter
  • Anhaltend starke Nachfrage nach regionaler Naturwärme in Niederösterreich
  • Holzpellets (vor)weihnachtlich günstig: Heizöl und Erdgas sorgen für teure Feiertage
  • Deutschland: Biomasseausschreibung deutlich überzeichnet
  • „Die Zeit der Erneuerbaren Gase ist jetzt“:  Österreichs Grüngas-Branche demonstriert Stärke bei Kongress in Wels
  • AustroCel Hallein wird Europas Bioökonomie-Vorzeigemodell: Salzburger Bioraffinerie als „Showcase für die Zukunft“
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
2.304 Artikel | Seite 1 von 231

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© oekonews

© oekonews