Tanz & tolle Stimmung bei der Lobau–Mahnwache
Wie auf oekonews berichtet, fand heute die 1. Mahnwache in der Lobau statt. Ziel ist, die Öffentlichkeit für das geplante Autobahnprojekt durch den Nationalpark Lobau zu sensibilisieren. Rund 600 BesucherInnen waren heute anwesend. Untermalt wurden die Reden (besonders hervorzuheben ist Prof. Knoflachers Rede) immer wieder von musikalischen Einlagen, damit im ernstem Thema noch eine fröhliche Grundstimmung behalten wird. Trotz winterlicher Temperaturen war die Stimmung daher einzigartig. Nichts zu merken von einer depremierten Stimmung, nichts destruktives (was angesichts der Werbe–Maschinerie für die Lobauautobahn verständlich wäre) war zu spüren, im Gegenteil: Eine irische Folk–Band hat 100e Leute von jung bis alt spontan motiviert fröhlich zu den herz–erwärmenden Klängen mitzuhüpfen. In kürze werden wir Fotos von dem ausgezeichnet organisierten Auftakt zur Lobau–Besetzung veröffentlichen. Mehrere Zelte wurden schon heute aufgeschlagen und die tapferen MahnwacherInnen bleiben bis Montag, 6. November in der Au, denn in den nächsten Tagen wird es ernst: Die ersten Probebohrungen sollen ab morgen starten.
Johannes Nendwich (oekonews–Held des Monats und selbst mit einem Zelt vertreten) dazu: "Es ist jetzt schon eine Zeltstadt von über 20 Zelten aufgebaut, man sieht Leute, die noch in diesen späten Stunden mit Stirnlampen ihre Zelte aufbauen,
die Stimmung ist ausgesprochen gut. Nach wie vor (21:15) sind noch viele Leute anwesend – trotz einem Nieselregen und Kälte.
Abschließend noch ein kleiner Denkanstoß von Prof. Knoflacher: Er wundert sich, wieso die Wiener Wirtschaft noch nicht auf die Barrikaden gegen die Lobau–Autobahn gestiegen ist, da es überall erwiesen ist, wie Kaufkraft–schädigend eine Autobahn an einer Großstadt ist. Einkaufszentren, Outlets und Co. werden sich an der Peripherie ansiedeln und die Kaufkraft aus der Stadt ziehen. Er hat auch mehrere Beispiele genannt, wo gerade in letzter Zeit Bürgerinitiativen Erfolge hatten und schenkte allen in seiner wissenschaftlich–untermauerten, aber trotzdem peppigen, Rede Mut.
Wir werden unsere oekonews–LeserInnen auf dem Laufenden halten und sind gespannt, ob das Lobau–Autobahn–Projekt ein 2. Hainburg wird?
Johannes Nendwich (oekonews–Held des Monats und selbst mit einem Zelt vertreten) dazu: "Es ist jetzt schon eine Zeltstadt von über 20 Zelten aufgebaut, man sieht Leute, die noch in diesen späten Stunden mit Stirnlampen ihre Zelte aufbauen,
die Stimmung ist ausgesprochen gut. Nach wie vor (21:15) sind noch viele Leute anwesend – trotz einem Nieselregen und Kälte.
Abschließend noch ein kleiner Denkanstoß von Prof. Knoflacher: Er wundert sich, wieso die Wiener Wirtschaft noch nicht auf die Barrikaden gegen die Lobau–Autobahn gestiegen ist, da es überall erwiesen ist, wie Kaufkraft–schädigend eine Autobahn an einer Großstadt ist. Einkaufszentren, Outlets und Co. werden sich an der Peripherie ansiedeln und die Kaufkraft aus der Stadt ziehen. Er hat auch mehrere Beispiele genannt, wo gerade in letzter Zeit Bürgerinitiativen Erfolge hatten und schenkte allen in seiner wissenschaftlich–untermauerten, aber trotzdem peppigen, Rede Mut.
Wir werden unsere oekonews–LeserInnen auf dem Laufenden halten und sind gespannt, ob das Lobau–Autobahn–Projekt ein 2. Hainburg wird?
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