STUDIE: Wo steht Strom aus Kernfusion tatsächlich?
SMR ist medial gerade der große Hype. oekonews.at-Leser wissen, dass näher hingesehen davon real nichts übrigbleibt.
Ein neuer Medienhype macht mittlerweile die Runde, der rund um die Kernfusion. Das DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin) hat sich daher in die Materie vertieft. Hoffnungen auf kommerziell nutzbaren Atomstrom aus Kernfusionsreaktoren bleiben weiterhin einfach nur Wünsche.
Die Studie (Link siehe unten) unterscheidet bei Kernfusionsforschung in jene auf der Suche nach Strom und in jene, die tatsächlich andere Ziele verfolgen, nämlich die Entwicklung von stärkeren Lasern (Fa. Focused Energy, USA) bzw. die Entwicklung von starken Magneten (Fa. Commonwealth Fusion Systems, USA, und Fa. Type One Energy).
Helion Energy versucht seit 2013 einen Reaktor zur Stromgewinnung zu bauen und wollte 2024 den Beweis präsentieren. Bis heute liegt er nicht vor und wurde auf 2028 verschoben.
Das DIW resümiert seine Studienergebnisse wie folgt (Auszüge): "Bei der Forschung zur Kernfusion handelt es sich nicht mehr vorrangig um ein energiewirtschaftliches Thema, sondern um Forschungs- und Innovationspolitik. Aufgrund einer Vielzahl ungelöster naturwissenschaftlicher und ingenieurstechnischer Fragen bleibt die kommerzielle energetische Nutzung von Kernfusion, wie schon seit den 1950er Jahren, „einige Jahrzehnte“ entfernt und steht auch nicht im Mittelpunkt der meisten privatwirtschaftlichen Unternehmen. Der Fusionssektor entwickelt sich zunehmend zu einem innovationsgetriebenen Technologiefeld, dessen wirtschaftliche Attraktivität nicht mehr an der Realisierung eines marktfähigen Fusionskraftwerks hängt, sondern auf die Vermarktung von Nischenprodukten und Komponenten in anderen Sektoren fokussiert ist."
ANMERKUNG
Nachdem Microsoft einer der Finanzierer und erklärtermaßen der erste Stromkunde von Helion Energy sein wird, darf - wie bei SMR - Bill Gates als treibende Finanz- UND Medienkraft hinter der Kernfusionsforschung vermutet werden.
Ein neuer Medienhype macht mittlerweile die Runde, der rund um die Kernfusion. Das DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin) hat sich daher in die Materie vertieft. Hoffnungen auf kommerziell nutzbaren Atomstrom aus Kernfusionsreaktoren bleiben weiterhin einfach nur Wünsche.
Die Studie (Link siehe unten) unterscheidet bei Kernfusionsforschung in jene auf der Suche nach Strom und in jene, die tatsächlich andere Ziele verfolgen, nämlich die Entwicklung von stärkeren Lasern (Fa. Focused Energy, USA) bzw. die Entwicklung von starken Magneten (Fa. Commonwealth Fusion Systems, USA, und Fa. Type One Energy).
Helion Energy versucht seit 2013 einen Reaktor zur Stromgewinnung zu bauen und wollte 2024 den Beweis präsentieren. Bis heute liegt er nicht vor und wurde auf 2028 verschoben.
Das DIW resümiert seine Studienergebnisse wie folgt (Auszüge): "Bei der Forschung zur Kernfusion handelt es sich nicht mehr vorrangig um ein energiewirtschaftliches Thema, sondern um Forschungs- und Innovationspolitik. Aufgrund einer Vielzahl ungelöster naturwissenschaftlicher und ingenieurstechnischer Fragen bleibt die kommerzielle energetische Nutzung von Kernfusion, wie schon seit den 1950er Jahren, „einige Jahrzehnte“ entfernt und steht auch nicht im Mittelpunkt der meisten privatwirtschaftlichen Unternehmen. Der Fusionssektor entwickelt sich zunehmend zu einem innovationsgetriebenen Technologiefeld, dessen wirtschaftliche Attraktivität nicht mehr an der Realisierung eines marktfähigen Fusionskraftwerks hängt, sondern auf die Vermarktung von Nischenprodukten und Komponenten in anderen Sektoren fokussiert ist."
ANMERKUNG
Nachdem Microsoft einer der Finanzierer und erklärtermaßen der erste Stromkunde von Helion Energy sein wird, darf - wie bei SMR - Bill Gates als treibende Finanz- UND Medienkraft hinter der Kernfusionsforschung vermutet werden.