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STUDIE: Viel weniger CCS-Speicherung möglich

05.09.2025

Bisherige Daten stammen aus dem Fossilsektor selbst

Carbon Capture and Storage Proteste.jpg
© Matt Hrkac
Eine neue IIASA-Studie (International Institute for Applied Systems Analysis in Laxenburg bei Wien) kommt auf eine praktisch nutzbare Speicherkapazität von 1.460 Mrd. Tonnen CO₂.

In ihrer detaillierten Analyse erstellten die Experten Pufferzonen rund um Siedlungsgebiete und schlossen Lagerstätten in Naturschutzgebieten sowie seismisch aktive Regionen (Erdbebengebiete) aus.
Von bisher von der Lobbying-Organisation "Global CCS Institute" kolportierten 14.000 Mrd. Tonnen kann also nicht annähernd realistisch ausgegangen werden.

Die IEA (Internationale Energieagentur der UNO, Paris) sieht einen jährlichen Speicherbedarf von 5.000 bis 6.000 t, wenn Netto-Null-Emissionen bis 2050 erreichbar sein sollen.

Laut IIASA liegen etwa 70 % aller Lagerstätten an Land und 30 % unter den Meeresböden.
Die größten Potenziale zur sicheren und dauerhaften CO₂-Speicherung befinden sich in den USA, Russland und China, nicht in Europa

Ernüchternd auch der Klimaeffekt: Die vorhandenen Speicherkapazitäten würden bei vollem Ausbau die globale Erwärmung nur um 0,7 Grad senken können. 

Links

  • Bericht IIASA
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
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05.09.2025
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