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STUDIE: Verteilnetz-Anpassungen im DACH-Raum zu langsam

18.11.2025

Stromnetzbetreiber scheuen Durchblick

Stromnetz.jpg
© Terranaut pixabay.com
Der Umbau der Verteilnetze (= Mittel- und Niederspannung) zu Digitalisierung und Automatisierung ist so notwendig wie Wasser für Pflanzen.


Die von envelio GmbH und der energate GmbH durchgeführte Studie „Digital Grid Insights“ stellt den Verteilnetzbetreibern im DACH-Raum erneut kein gutes Zeugnis aus. Im Kern sind folgende Kritikpunkte angeführt:
  • die Digitalisierung der Energieinfrastruktur stagniert
  • die Automatisierung kommt nur langsam voran
  • Interne Umstände wie etwa fehlendes Know-how oder Zweifel bezüglich der IT-Sicherheit bremsen die digitale Transformation stärker als externe Faktoren
  • Umsetzung von regulatorischen Vorgaben des EnWG erst am Beginn: Lediglich 4 % der deutschen Verteilnetzbetreiber haben § 14a , 9 % den § 12 und 11 % den § 9 vollständig umgesetzt.
FEHLENDE TRANSPARENZ 
Erstmals Erhebungen in Österreich und der Schweiz zeigen, dass auch dort Verteilnetzbetreiber vor ähnlichen Herausforderungen wie in Deutschland stehen, nämlich Regulierungsdruck, vorgeblich begrenzten Ressourcen und mangels Digitalisierung fehlender Transparenz in ihren Netzen.

Anmerkung von oekonews.at: 
Man fragt sich ernstlich, warum wohl Verteilnetzbetreiber nicht genauer wissen wollen, was sich in ihren Netzen tatsächlich abspielt. Wir freuen uns auf Feed-Back aus unserer Leserschaft.

Links

  • Bericht Envelio
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
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18.11.2025
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