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STUDIE: Mehr PV korreliert mit sinkenden Netzlasten

07.08.2025

FAZIT: Mittelfristprognose der Netzlast um 76 % verbessert

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© Nesnad
VORAB: 
Öffentliche Netze transportieren immer weniger Strom zu Letztverbrauchern! Dies ist ein Phänomen, das seit 2010 kontinuierlich anhält, und zwar
erstens deutschlandweit und  zweitens  sowohl auf Verteil- als auch auf Übertragungsnetzebene!
Der Photovoltaik-Ausbau ist einer der wesentlichen Gründe für diese Entwicklung.


OPTIMIERTE PROGNOSEN

Die Energieexperten des Fraunhofer IOSB-AST haben dazu umfangreiche Lastdaten aus 14 Jahren ausgewertet. Darüber hinaus wurden auch öffentlich zugängliche Daten des Marktstammdatenregisters verwendet.

Derart war bzw. ist es möglich, eine deutlich exaktere Analyse und Modellierung für den Auftraggeber SWE Netz GmbH durchzuführen. 
Eine 15-Minuten-Simulation für 2024 konnte den Netzlast-Prognosefehler von 3,89 GWh auf 0,93 GWh verringern, einer Verbesserung um 76 % im Vergleich zum bisher verwendeten Modell.
Neben der besseren Abbildung tageszeitlicher und saisonaler Muster konnte die Steigerung der Modellgenauigkeit vor allem durch die Integration von Langfristtrends erzielt werden.

FAZIT: 
Das wahre Problem sind - wieder einmal - die Netzbetreiber, nämlich Ihre hartnäckige Intransparenz bezüglich ihrer Netzdaten:
Sie betreiben die öffentlichen(!) Stromnetze für Unternehmen, Institutionen und Haushalte, verweigern jedoch Detaildaten zu veröffentlichen, die im höchsten öffentlichen Interesse stehen.

Warum? Weil sie Profite daraus erzielen. Sie rufen unaufhörlich nach Netzausbau. Die aktuelle Studie beweist jedoch: Die Stromwende erfordert vielmehr einen Umbau der (Verteil)Netze, anstatt sündteuren Leitungsausbau und neue Masten in die Landschaft zu pflanzen. Letzere bringen aber mehr Stromdurchleitungsgebühren für Netzbetreiber. Alles klar?!  

Links

  • ReutersBericht
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
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07.08.2025
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