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STUDIE: Fahrzeugflotten in der EU werden immer elektrischer

30.03.2026

Die Mobilitätswende beschleunigt in West- stärker als in Osteuropa

E-Flotte Berlin-Charlottenburg 1916.png
© Illustrirte Zeitung, Leipzig: Weber, 31.08.1916; Urheber unbekannt
Die Elektromobilitätsstudie von DKV Mobility befragte im November 2025 über 1.700 Firmen aus 8 EU-Ländern zum Status Quo ihrer Fahrzeugflotten und zu deren künftigen Entwicklungen.

Konkret plant mehr als die Hälfte der befragten Betriebe, binnen zwei Jahren weitere vollelektrische Fahrzeuge anzuschaffen.


Steigende Kosten, zunehmende Komplexität der Elektrifizierung und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen nannten die Betriebe als bestimmende Herausforderungen, die sich beim Umstellen auf E-Fahrzeuge ergeben würden.

Trotz dieser Belastungen treibt ein großer Teil der Unternehmen die Umstellung auf elektrische Antriebe aktiv voran. Speziell große Unternehmen und der Transportsektor erweisen sich als Vorreiter im europäischen Vergleich.

Dennoch zögern Unternehmen - weiter: Hohe Anschaffungs‑ und Stromkosten, als begrenzt wahrgenommene Reichweiten und eine noch nicht ausreichend entwickelte öffentliche Ladeinfrastruktur sind aktuell die stärksten wahrgenommenen Gegenargumente.

Aktuell verfügen bereits heute rund 90 % der Unternehmen mit E-Fahrzeugen über eine eigene Ladeinfrastruktur – mit deutlichen Unterschieden zwischen den Ländern.

Diesel ist immer noch die dominierende  Antriebsart in europäischen Unternehmensflotten, wird jedoch zunehmend durch elektrische Antriebe ergänzt.
Auch das kam in der Studie deutlich heraus: Im Westen Europas ist der E-Anteil deutlich höher als im Osten.
Übrigens: E-Flotten sind alles andere als neu, zeigt das obige Foto aus dem Jahr 1916 (Hansa-Lloyd, elektrische Straßenreinigungsfahrzeuge, Berlin-Charlottenburg).

Links

  • DKV Studie
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
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Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 12. Mai 2026, 69.054 Artikel Online

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