STUDIE: Elektroauto-Akkus zweitnutzen, nicht rezyklieren
Ein Batterie-Forschungsteam der Universität Münster und des Lawrence Berkeley National Laboratory (USA) haben die Alternativen Zweitnutzung oder das Recycling von Altbatterien am Beispiel des US-Bundesstaates Kalifornien verglichen.
Zwei KERNAUSSAGEN
Die Studie empfiehlt daher für Länder mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien, Altbatterien aus E-Autos zunächst als stationäre Energiespeicher wiederzuverwenden. Denn wo viele Windräder und Photovoltaikanlagen erneuerbaren Strom wetterabhängig ungleichmäßig ins Stromnetz einspeisen, gleichen stationäre Groß-Batterien als Zwischenspeicher die entstehenden Schwankungen kostengünstig und effektiv aus.
Zwei KERNAUSSAGEN
- Ausgediente E-Auto-Batterien sparen wirkungsvoller Treibhausgase, wenn sie als stationäre Energiespeicher weiterverwendet werden, anstatt sie in ihre Ausgangsmaterialien zu zerlegen, welche dann teilweise zur Produktion von Neu-Batterien eingesetzt werden könnten.
Die Studie empfiehlt daher für Länder mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien, Altbatterien aus E-Autos zunächst als stationäre Energiespeicher wiederzuverwenden. Denn wo viele Windräder und Photovoltaikanlagen erneuerbaren Strom wetterabhängig ungleichmäßig ins Stromnetz einspeisen, gleichen stationäre Groß-Batterien als Zwischenspeicher die entstehenden Schwankungen kostengünstig und effektiv aus.
- Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Menge an verfügbaren Altbatterien aus E-Autos den Bedarf an stationären Stromspeichern in Kalifornien bis 2050 deutlich übersteigt.