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STUDIE: Elektroauto-Akkus zweitnutzen, nicht rezyklieren

30.07.2025

Lithium-Eisenphosphat-Batterien sind bis 2050 ausreichend vorhanden

KombiPBBatterie.jpg
Fulham Solar Battery Hybrid-Projekt © Wärtsilä
Ein Batterie-Forschungsteam der Universität Münster und des Lawrence Berkeley National Laboratory (USA) haben die Alternativen Zweitnutzung oder das Recycling von Altbatterien am Beispiel des US-Bundesstaates Kalifornien verglichen.

Zwei KERNAUSSAGEN
  • Ausgediente E-Auto-Batterien sparen wirkungsvoller Treibhausgase, wenn sie als stationäre Energiespeicher weiterverwendet werden, anstatt sie in ihre Ausgangsmaterialien zu zerlegen, welche dann teilweise zur Produktion von Neu-Batterien eingesetzt werden könnten. 

Die Studie empfiehlt daher für Länder mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien, Altbatterien aus E-Autos zunächst als stationäre Energiespeicher wiederzuverwenden. Denn wo viele Windräder und Photovoltaikanlagen erneuerbaren Strom wetterabhängig ungleichmäßig ins  Stromnetz einspeisen, gleichen stationäre Groß-Batterien als Zwischenspeicher die entstehenden Schwankungen kostengünstig und effektiv aus. 
  • Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Menge an verfügbaren Altbatterien aus E-Autos den Bedarf an stationären Stromspeichern in Kalifornien bis 2050 deutlich übersteigt.
Allein die Nutzung aller ausgedienten Lithium-Eisenphosphat-Batterien, die für den Einsatz in stationären Stromspeichern besonders gut geeignet sind, kann diesen Bedarf im Bundesstaat Kalifornien mit vergleichsweise sehr hoher Stromnachfrage bis 2050 decken.

Links

  • Aussendung Uni Münster
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
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30.07.2025
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