Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Studie: Eigene Energieressourcen könnten Österreich aus der Abhängigkeit von teuren Fossilen befreien

15.12.2022

Erneuerbare Energie Österreich erhebt Potenzial aller heimischen erneuerbaren Energieträger: Österreich kann klimaneutral werden und Energiesicherheit aufbauen – wenn es das will.

© Jason Blackeye auf unsplash
© Jason Blackeye auf unsplash
Die heute vom Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) präsentierte Studie "Österreich Klimaneutral. Potenziale, Beitrag und Optionen zur Klimaneutralität mit erneuerbaren Energien" zeigt, dass mit Österreichs Ressourcen an erneuerbarer Energie der aktuelle Energieverbrauch zu einem Großteil abgedeckt werden kann. Damit könnten sie für unser Land Energiesicherheit schaffen. Eine gute Nachricht sieht darin Martina Prechtl–Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ: "Wenn wir diesen Schatz heben, können wir uns von der Abhängigkeit von fossilem Gas und Öl lösen, die damit verbundenen massiven Energieprobleme hinter uns lassen und einem klimatauglichen Österreich mit Riesenschritten näherkommen." Auf Basis von Daten der Erneuerbaren–Verbände konnte ein mobilisierbares Potenzial von 1.037 PJ pro Jahr identifiziert werden, während der aktuelle Primärenergieverbrauch Österreichs bei ca. 1.400 PJ pro Jahr liegt. Ergänzt um ernsthafte Aktivitäten bei der Energieeffizienz– und die Realisierung von Einsparpotentialen, können Erneuerbaren–Potentiale und Verbrauch noch deutlicher in Übereinstimmung gebracht werden.
Eckpfeiler der heimischen Energiewende einschlagen
Der EEÖ sieht in der vorgelegten Studie den Nachweis, dass eine vollständige Umstellung der Energieversorgung weg von fossilen Energieträgern möglich ist. "Damit dieses Potenzial ausreicht, braucht es jedoch ergänzende Aktivitäten, um den Energieverbrauch deutlich zu senken und die verfügbaren Erneuerbaren–Technologien rasch und kontinuierlich auszubauen", meint Energieexperte und Mitautor der Studie Andreas Veigl.
Zu den zentralen Voraussetzungen einer heimisch getragenen Energiewende zählen vier wichtige Eckpfeiler, die laut Prechtl–Grundnig zeitgleich zum Ausbau der Erneuerbaren sichergestellt werden müssten: Energieeffizienz, Technologieklarheit, Technologiemix und Flexibilisierung. Der Energieverbrauch müsse gegenüber dem aktuellen Niveau deutlich sinken. Gasförmige und flüssige grüne Energieträger sind im Sinne der Effizienz gezielt dort einzusetzen, wo es keine adäquaten Alternativen gibt, ein Mix aller verfügbaren Erzeugungstechnologien ist für die Energiewende von Bedeutung. Nicht zuletzt brauche es Speicher und Flexibilität, um Bedarf und Erzeugung miteinander zu harmonisieren.
"So bringen wir uns mit einem großen Anteil an Eigenenergie–Aufkommen in eine deutlich bessere Lage!", prognostiziert Prechtl–Grundnig und stellt gleichzeitig klar, dass auch bei der Energiewende immer noch ein gewisser internationaler Austausch von Energie stattfinden wird. "Doch mit einem großen Anteil an heimischem Energieaufkommen können wir aus eigener Kraft ein solides Mittel gegen die fossile Kostenfalle aufbauen. Wir müssen das Zeitalter der fossilen Energien ohnehin in den nächsten 18 Jahren zu Ende bringen und die österreichische Wirtschaft umfassend modernisieren. Damit verbessern wir die Energiesicherheit, wir befreien das Land aus der Abhängigkeit von erpresserischen, unzuverlässigen Regimen und stellen unsere Gesellschaft auf neue klimataugliche Beine."
DOWNLOAD
Die Studie "Österreich Klimaneutral" kann auf der Website des Dachverbands Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) heruntergeladen werden.
Quelle: Erneuerbare Energie Österreich
  • Drucken
  • Empfehlen
15.12.2022 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Nationalrat einstimmig gegen neue tschechische Atomreaktoren

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Österreich: Erneuerbaren–Förderpauschale bleibt ausgesetzt

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 12. Juli 2026, 69.626 Artikel Online

Weitere Themen

  •  Deutschland beschließt klimaschädliches Gebäudemodernisierungsgesetz
  • Heizungstausch vor dem Förderstopp: Geldtopf schon im Juli leer!   
  • Der Ausbau von Dukovany – Eine abenteuerliche Finanzierung!
  • Erneuerbare Energien schützen Europa vor Energiepreisschocks
  • Erneuerbare Energien werden günstiger: Hybridkraftwerke mit Speicher stehen vor dem Durchbruch
  • Green Planet Energy wächst weiter und investiert Millionen in die Energiewende
  • Umfrage zeigt hohe Zustimmung für erneuerbare Energien in Tirol
  • Studie: KI macht Rechenzentren deutlich klimaschädlicher
  • Mochovce 4 wird mit Uran beladen
  • Hitze zwingt AKW Beznau in die Knie: Reaktoren auf halbe Leistung - Abschaltung droht
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.259 Artikel | Seite 1 von 1.326

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© Jason Blackeye auf unsplash

© Jason Blackeye auf unsplash