Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

STUDIE: Der ökonomische CCS-Wahnsinn in Zahlen

24.01.2026

Ohne DAUER-Milliarden(!)-Subventionen CO₂-Speicherung definitiv unmöglich

CCS Grafik2.jpg
© Congressional Budget Office, U.S. Federal Government
Wer noch Zweifel hatte, wird sie durch die aktuelle Studie der Energy & Strategy-School of Management am Politecnico Milanese los:

CCS und Atomstrom sind ökonomisch derselbe sachliche Unsinn³!

Die EU hat verbindliche Mengen-Ziele für CCS (Carbon Capture and Storage; CO₂-Abscheidung und Verpressung in den Untergrund) als strategische Klimarettung festgelegt. Sie versucht CCS genauso voranzubringen wie neue AKWs.

DAUERSUBVENTIONEN
In jenen Industriesektoren, in denen angeblich Fossilenergie nicht durch erneuerbare ersetzt werden könne (= Zement, Erdgasverstromung, Strom und Wärmeproduktion aus Müllverbrennung) sei die Lösung, das in den Prozessen entstehende CO₂-Problem per CCS zu bewältigen.
Nur die errechneten Kosten zeigen, welche Subventionslawine den Steuerzahlern um den Hals gehängt werden würde:
zwischen 7,1 und 13,2 Mrd. € in 10 Jahren für den Zementsektor
zwischen 7 und 13,7 Mrd. € in 15 Jahren für den Erdgasverstromungssektor
zwischen 5,8 und 13,2 Mrd. € in 15 Jahren für den Abfall-zu-Energie-Sektor
Zur Finanzierung sollten die Einnahmen aus dem Verkauf von ETS-Zertifikaten herhalten. Was automatisch Investitionen in Alternativtechnologien zu Zement und zu Verbrennungsprozessen, in Energieeffizienz und in erneure bare Energieanlagen stark und dauerhaft bremsen würde.

Die Studie betont, dass für CCS erstens signifikante Änderungen der bestehenden Rechtsrahmen erforderlich wären und zweitens die EU-Ziele zur CO2-Reduktion für 2030 wohl kaum realistisch erreichbar sein werden.  

Links

  • inkedIn-Bericht mit Link zur Studie
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
  • Drucken
  • Empfehlen
24.01.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Windpark-Pool regelt Hochspannungs-Stromnetz sekundär

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

GLOBAL: 2025 Batteriekapazität +50 % gegenüber 2024

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 7. März 2026, 68.437 Artikel Online

Weitere Themen

  • Erneuerbare Energien Studie: Österreicherinnen und Österreicher sagen trotz Teuerung Ja zu Energie- und Mobilitätswende
  • EU: Neue Stadtbusse waren 2025 zu 56 % batterieelektrisch
  • EU-Staaten verpassen Frist für erneuerbare Energie Beschleunigungszonen
  • Indien: 100 Miliarden Dollar Investment in grüne KI-Rechenzentren
  • Weltweite Energiewende: Indien priorisiert den Umbau des Energiesystems
  • Zum Ukraine-Jahrestag: Keine Sicherheit ohne Energiesicherheit
  • Deutschland: Netzpaket europarechtlich unzulässig 
  • Seit 30 Jahren bekannt: Aktivist:innen weisen auf Sicherheitslücke beim AKW Gösgen hin
  • Versorgungsnotstand oder Polit-Poker?
  • Finanziert die EU weiterhin Putins Atomprogramm?
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 2
  • 3(current)
  • 4
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.050 Artikel | Seite 3 von 1.305

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
CCS Grafik2.jpg

© Congressional Budget Office, U.S. Federal Government