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Studie: Chinesische Autohersteller entwickeln schneller und günstiger

14.03.2026

Chinesische Unternehmen setzen in der Automobilindustrie zunehmend neue Maßstäbe bei Entwicklungsgeschwindigkeit und Kosten.

Sealion.jpg
BYD Sealion © oekonews

Laut einer aktuellen Analyse der Unternehmensberatung Roland Berger entwickeln chinesische Hersteller neue Fahrzeuge heute etwa 25 bis 30 Prozent schneller als europäische Wettbewerber und produzieren gleichzeitig rund 20 bis 30 Prozent günstiger.
 

Entgegen einer weit verbreiteten Annahme liegt dieser Vorsprung jedoch nicht in erster Linie an niedrigeren Lohnkosten. Die Studie zeigt, dass rund 60 Prozent der Kostendifferenz auf Design- und Systementscheidungen zurückzuführen sind. Dazu zählen etwa eine stärkere Standardisierung, weniger Varianten und ein stärker auf marktrelevante Funktionen ausgerichtetes Engineering. Auch effiziente Lieferantenstrukturen und optimierte Produktionsprozesse tragen zum Vorteil bei.

Außerdem arbeiten viele chinesische Hersteller mit deutlich kürzeren Entscheidungs- und Strategiephasen, setzen stärker auf virtuelle Tests – teilweise bis zu 80 Prozent – und entwickeln Software und Hardware parallel. Lieferanten werden häufig schon früh in den Entwicklungsprozess eingebunden.

Besonders relevant für europäische Unternehmen: Selbst wenn chinesische Hersteller Teile ihrer Wertschöpfung nach Europa verlagern, bleibt laut Roland Berger mehr als die Hälfte ihres Effizienzvorsprungs bestehen – in einigen Fällen sogar bis zu 80 Prozent.

Die Berater sehen jedoch auch Chancen für europäische Unternehmen. Viele Elemente der sogenannten „China Speed“ könnten angepasst und in europäischen Produktionssystemen umgesetzt werden. Europa verfüge weiterhin über wichtige Stärken wie starke Marken, hohe Qualitätsstandards, regulatorische Expertise und eine gute Kenntnis der Kundenmärkte. Entscheidend sei jedoch, Entwicklungszeiten zu verkürzen und Kostenlücken zu schließen.

BergerAutomotiveStudie.jpg
Technische Produkte und Automobilunternehmen stehen vor Kosten- und Time to Market-Lücke von 20-30% © Roland Berger

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