Strom: Marktpreis hat sich verdoppelt
Gemäß § 20 Ökostromgesetz, BGBl. I Nr. 149/2002 hat die Energie-Control GmbH vierteljährlich die durchschnittlichen Marktpreise elektrischer Grundlastenergie festzustellen und in geeigneter Weise zu veröffentlichen.
Auf der Homepage der e-control findet sich nun der neue Durchschnittspreis von 5,25 cent pro kWh, so dass sich dieser gegenüber dem vorigen Quartal um 10% erhöht hat. Im Vergleich zum 1. Quartal 2003 hat sich der Markpreis (Industrie) mehr als verdoppelt. Damals kostete die kWh im Durchschnitt 2,45 cent, nur 3 Jahre später ist sie um 114% teurer!
Der angegebene Preis ist nicht mit dem Energiepreis für Endkunden gleichzusetzen. Er spiegelt lediglich - wie es im § 20 Ökostromgesetz verlangt wird - den Großhandelspreis elektrischer Grundlastenergie wider, er zeigt aber wie sich der Strompreis entwickelt.
Schuld an dieser Entwicklung sind die Preissteigerungen bei Öl, Gas und Kohle, aber auch bei Uran. Der Brennstoff gefährdet nicht nur die Bevölkerung, er wird auch immer knapper und mußte in den letzten Jahren eine Preissteigerung von 400% hinnehmen.
Hinzu kommt, dass der Verbrauch jährlich weiter steigt, während die Kraftwerkskapazitäten immer weniger werden. In Österreich wurde auch noch keine Trendwende geschafft, der jährliche Ausbau im Bereich der Erneuerbaren Energie liegt unterhalb des Verbrauchszuwachses, so dass Österreich immer mehr Strom importiert. Dieser Trend schädigt nicht nur die Volkswirtschaft, er gefährdet auch die Versorgungssicherheit. Dabei hat Österreich das Potential für eine Versorgung aus 100% Erneuerbarer Energie, durch die Ökostrom-Novelle werden diese Hoffnungen jedoch begraben.
Auf der Homepage der e-control findet sich nun der neue Durchschnittspreis von 5,25 cent pro kWh, so dass sich dieser gegenüber dem vorigen Quartal um 10% erhöht hat. Im Vergleich zum 1. Quartal 2003 hat sich der Markpreis (Industrie) mehr als verdoppelt. Damals kostete die kWh im Durchschnitt 2,45 cent, nur 3 Jahre später ist sie um 114% teurer!
Der angegebene Preis ist nicht mit dem Energiepreis für Endkunden gleichzusetzen. Er spiegelt lediglich - wie es im § 20 Ökostromgesetz verlangt wird - den Großhandelspreis elektrischer Grundlastenergie wider, er zeigt aber wie sich der Strompreis entwickelt.
Schuld an dieser Entwicklung sind die Preissteigerungen bei Öl, Gas und Kohle, aber auch bei Uran. Der Brennstoff gefährdet nicht nur die Bevölkerung, er wird auch immer knapper und mußte in den letzten Jahren eine Preissteigerung von 400% hinnehmen.
Hinzu kommt, dass der Verbrauch jährlich weiter steigt, während die Kraftwerkskapazitäten immer weniger werden. In Österreich wurde auch noch keine Trendwende geschafft, der jährliche Ausbau im Bereich der Erneuerbaren Energie liegt unterhalb des Verbrauchszuwachses, so dass Österreich immer mehr Strom importiert. Dieser Trend schädigt nicht nur die Volkswirtschaft, er gefährdet auch die Versorgungssicherheit. Dabei hat Österreich das Potential für eine Versorgung aus 100% Erneuerbarer Energie, durch die Ökostrom-Novelle werden diese Hoffnungen jedoch begraben.
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