Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien(current)2
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. weitere Energien

Strom: Marktpreis hat sich verdoppelt

13.01.2006

114% Preissteigerung in nur 3 Jahren

ja © Archiv
ja © Archiv
Gemäß § 20 Ökostromgesetz, BGBl. I Nr. 149/2002 hat die Energie-Control GmbH vierteljährlich die durchschnittlichen Marktpreise elektrischer Grundlastenergie festzustellen und in geeigneter Weise zu veröffentlichen.
Auf der Homepage der e-control findet sich nun der neue Durchschnittspreis von 5,25 cent pro kWh, so dass sich dieser gegenüber dem vorigen Quartal um 10% erhöht hat. Im Vergleich zum 1. Quartal 2003 hat sich der Markpreis (Industrie) mehr als verdoppelt. Damals kostete die kWh im Durchschnitt 2,45 cent, nur 3 Jahre später ist sie um 114% teurer!
Der angegebene Preis ist nicht mit dem Energiepreis für Endkunden gleichzusetzen. Er spiegelt lediglich - wie es im § 20 Ökostromgesetz verlangt wird - den Großhandelspreis elektrischer Grundlastenergie wider, er zeigt aber wie sich der Strompreis entwickelt.
Schuld an dieser Entwicklung sind die Preissteigerungen bei Öl, Gas und Kohle, aber auch bei Uran. Der Brennstoff gefährdet nicht nur die Bevölkerung, er wird auch immer knapper und mußte in den letzten Jahren eine Preissteigerung von 400% hinnehmen.
Hinzu kommt, dass der Verbrauch jährlich weiter steigt, während die Kraftwerkskapazitäten immer weniger werden. In Österreich wurde auch noch keine Trendwende geschafft, der jährliche Ausbau im Bereich der Erneuerbaren Energie liegt unterhalb des Verbrauchszuwachses, so dass Österreich immer mehr Strom importiert. Dieser Trend schädigt nicht nur die Volkswirtschaft, er gefährdet auch die Versorgungssicherheit. Dabei hat Österreich das Potential für eine Versorgung aus 100% Erneuerbarer Energie, durch die Ökostrom-Novelle werden diese Hoffnungen jedoch begraben.

Verwandte Artikel

  • Ökostromausbau muss auch weiterhin aus allen erneuerbaren Energiequellen stammen
  • Ökostromgesetz im Bundesrat
  • Bundesregierung muss Ökostrom-Stillstand rasch beenden
  • Ökostromnovelle: EU-rechtlichen Spielraum nutzen
  • Glawischnig stellt klare Bedingungen für Zustimmung der Grünen zur Ökostromnovelle
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
13.01.2006 | Autor*in: litschauer
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Europäer für Erneuerbare Energien

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Gezielte Energiesparinformation durch die RauchfangkehrerInnen

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Mittwoch, 11. März 2026, 68.461 Artikel Online

Weitere Themen

  • Allianz WärmeZukunft für Österreich gestartet
  • USA genehmigen Bau eines neuartigen SMR-Atomreaktors – Technologie noch unerprobt
  • WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung in Österreich
  • STUDIE: Krebs(todes)rate rund um US-AKWs deutlich erhöht
  • STUDIE: Wo steht Strom aus Kernfusion tatsächlich?
  • TMR statt SMR - Kosten über AKW?
  • Deutschland: Wärmepumpen-Optimierung für jeden Stromtarif
  • Serwas: Heizen mit Servern
  • 22 Millionen KFV-Messungen zeigen: Österreich nach wie vor ein Land der Schnellfahrer
  • FAKTEN statt FAKE: Der SMR-Irrweg in 15 Minuten detailliert erklärt
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.067 Artikel | Seite 1 von 307

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ja © Archiv

ja © Archiv