Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie
oekonews banner

Steuerschmarotzer OMV

04.10.2022

70 % Photovoltaik–Förderung für einen Fossilkonzern

© Fritz Binder–Krieglstein
© Fritz Binder–Krieglstein
Um Tippfehler auszuschließen: Ja, es sind siebzig Prozent! Die Förderung kommt einem PV–Großprojekt von gesamt 450 MW Photovoltaik zugute, das die rumänische OMV–Petrom 2024 ans Netz bringen wird.
Bei der Investitonssumme von 400 Mio. Euro beträgt der kW–Preis 888,00 Euro.
Auf Nachfrage wurde oekonews.at berichtet, dass z.B. aktuell eine 1 MW–PV–Dachanlage in Österreich um rund 700 Euro pro kW verkauft wurde.
Mit der EU–Subvention von 280 Mio. Euro (70% von 400) könnte in Österreich viel mehr Photovoltaikleistung – und optimaler Weise dezentral! – errichtet werden:
70 % von 888, ergeben 621 Euro pro kW. In Österreich bekommen Haushalte für Kleinanlagen ca. 15 % Förderung, nämlich 250 Euro pro kW. Mit der selben EU–Fördersumme könnte man also eine mehrfache PV–Leistung ans Netz bringen.
In Rumänien wurde im Februar das großzügige Fördersystem für PV–Anlagen verbessert, aber das Gesamtbudget des Umweltministeriums beträgt nur ca. 125 Mio. Euro, womit wohl weniger als 80 MW installiert werden dürften.
Fazit: Energiemonopolitik a la EU heißt, den Übergewinnlern noch mehr Geld in den Rachen zu stopfen, anstatt Energiewende ernst zu nehmen.
Übrigens, weder die OMV noch die Petrom sind Stromkonzerne, sondern man sucht nach Erdgas im Schwarzen Meer.
omv–petrom–baut–vier–photovoltaik–parks–in–rumaenien
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at

Verwandte Artikel

  • Alice Weidel mischt sich in Österreichs Energie- und Klimapolitik ein
  • KoNexus: Kläranlagen werden zu Bausteinen der Energiewende
  • Deutschland: Täglich 26 Millionen Euro  für die Ölkonzerne
  • EU setzt auf Elektrifizierung: Neuer Aktionsplan soll fossile Heizungen verdrängen
  • Streit um Kohlekraftwerk in Florida: Umweltgruppen klagen gegen erzwungenen Weiterbetrieb
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
04.10.2022 | Autor*in: binderkrieglstein
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Marktprämien–Verordnung: Ausbau bei Holzkraftwerken gesichert

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Studie: Erneuerbare Energien senken den Strompreis deutlich

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 17. September 2026, 70.165 Artikel Online

Weitere Themen

  • Czernohorszky ad Nehammer: „Kehrtwende bei Atomkraft völlig unverständlich!“
  • Größter Solar-plus-Speicher--Strom-Deal Deutschlands für grünen Stahl
  • Trump-Regierung verliert ersten Gerichtsprozess gegen Anordnungen des Energieministeriums für Kohlekraftwerke 
  • BUND klagt gegen russische Atomproduktion in Niedersachsen
  • Neue Gaskraftwerke: Die Rechnung kommt mit der Klimakrise
  • REPowerEU stockt: EU-Rechnungshof fordert neuen Schwung für Europas Energieunabhängigkeit
  • Energiewende finanzieren: Milliardenersparnis durch günstigere Kapitalkosten möglich
  • Tschechien: Erkundung für Atomendlager kann fortgesetzt werden
  • Solarenergie: Der Retter für Europas Stromnetz
  • EU-Streit um Sondersteuer auf Ölkonzerne spitzt sich zu
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.325 Artikel | Seite 1 von 1.333

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© Fritz Binder–Krieglstein

© Fritz Binder–Krieglstein