Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität(current)1
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Mobilität

Stellantis zieht sich aus Wasserstofftechnologie zurück

16.07.2025

Das Entwicklungsprogramm und geplante Produktionslinien werden gestoppt

STellantis.jpg
Von Stellantis ursprünglich geplante Brennstoffzellen-Transporter © Stellantis

Amsterdam  – Der internationale Automobilkonzern Stellantis hat heute das Aus für sein Entwicklungsprogramm zur Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie bekannt gegeben. Ausschlaggebend sei die mangelnde Marktperspektive für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge im Segment der leichten Nutzfahrzeuge.

Kein flächendeckender Markt in Sicht

Die Entscheidung betrifft unmittelbar die für dieses Jahr geplante Markteinführung der neuen wasserstoffbetriebenen Pro One-Transporter.  Die geplanten Produktionslinien in Hordain (Frankreich)   und in Gliwice (Polen)  werden nicht wie vorgesehen anlaufen. Die bereits begonnene Serienproduktion wird gestoppt.

Als Gründe nennt Stellantis die unzureichende Infrastruktur an Wasserstofftankstellen, hohe Kapitalanforderungen sowie fehlende wirtschaftliche Anreize für Endkunden. 


„Der Wasserstoffmarkt bleibt ein Nischensegment ohne Aussicht auf mittelfristige wirtschaftliche Nachhaltigkeit“, erklärt Jean-Philippe Imparato, Chief Operating Officer für Enlarged Europe.
„Wir müssen klare und verantwortungsvolle Entscheidungen treffen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und gleichzeitig die Anforderungen unserer Kunden und der CO₂-Regulierung zu erfüllen.“

Keine Auswirkungen auf Belegschaft  

Laut Konzernangaben soll die Entscheidung keine negativen Auswirkungen auf das Personal an den betroffenen Produktionsstandorten haben. Forschung und Entwicklung im Bereich Wasserstoff werden künftig auf andere, wirtschaftlich tragfähigere Projekte umgelenkt.

Zukunft von Symbio ungewiss 

Auch das Joint Venture Symbio, an dem Stellantis beteiligt ist, steht zur Diskussion. Der Konzern hat nach eigenen Angaben Gespräche mit den Symbio-Aktionären aufgenommen, um die Konsequenzen der Marktentwicklung zu bewerten und Optionen für die weitere Zusammenarbeit zu prüfen.

Fokus liegt nun auf batterieelektrischen und Hybridlösungen

Mit dem Rückzug   setzt Stellantis nun ganz auf die Elektro- und Hybridstrategie im Personen- und leichten Nutzfahrzeugsegment. Damit reagiert der Konzern auch auf die zunehmenden CO₂-Vorgaben der EU und den gestiegenen Wettbewerbsdruck im Bereich alternativer Antriebe.

Der Rückzug von Stellantis sendet ein klares Signal: Wasserstoff im Mobilitätssektor ist derzeit einfach nicht wirtschaftlich. 

  • Drucken
  • Empfehlen
16.07.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Europas Häfen handeln noch zu wenig gegen Luftverschmutzung

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Über 100 neue Ultraschnellladepunkte in nur sechs Monaten: Ladeinfrastruktur wächst entlang wichtiger Verkehrsachsen

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 15. Juni 2026, 69.386 Artikel Online

Weitere Themen

  • Verkehrsministerrat: Hanke fordert Strategie für europäische Bahnindustrie
  • BYD legt in Österreich kräftig zu: Spitzenwerte bei Wachstum, Marktanteil und Kundenbewertung
  • Hafen Wien: Logistikdrehscheibe und Motor für nachhaltige Stadtentwicklung
  • Neuer Lasten-Radanhänger - entwickelt in Wien
  • Österreich geht voran: Schritte-Challenge bringt 700 Millionen Schritte zusammen
  • Škoda zeigt erste Einblicke in den neuen Elektro-Siebensitzer Peaq
  • EMPOWER-Projekt: Gruber Logistics, IVECO und AIT testen emissionsfreien Schwerverkehr im Realbetrieb
  • „Keine E-ngste mehr!“: Österreich startet groß angelegte Offensive für E-Mobilität
  • CountEmissionsEU: Verkehrsemissionen EU-weit einheitlich berechnen
  • Logistik-Riese FIEGE investiert Millionen in Batteriespeicher: 15,6 MWh für die Energiewende in der Logistik
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1
  • 2(current)
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
11.708 Artikel | Seite 2 von 1.171

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
STellantis.jpg

Von Stellantis ursprünglich geplante Brennstoffzellen-Transporter © Stellantis