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Steiermark verfolgt Ausbau der Windenergie mit Sachprogramm weiter

14.04.2026

Bei stark steigendem Energiebedarf und dem geopolitischen Umfeld einer sich zuspitzenden Gaskrise legt die Steiermark 18 neue Wind-Zonen fest und schickt damit das novellierte Sachprogramm Wind 2026 in Begutachtung.

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Windkraft © Franz26 pixabay.com
Wien  - Für neue bzw. erweiterte Vorrang- und Eignungszonen sollen 4800 Hektar Fläche ausgewiesen werden. Bei sinnvollen Zielen geht es jetzt um Umsetzbarkeit und Planungssicherheit bei der Realisierung.

 Während das aktuelle, steirische Regierungsprogramm einen Zubau von 400 MW an Windkraftleistung bis 2030 vorsieht, bleibt auch die Energiestrategie Steiermark Plus 2030 weiter aufrecht, mit einem definierten Ziel an 1000 MW an installierter Gesamtleistung: „Es ist erfreulich, dass die Steiermark nicht zuletzt auch unter den Eindrücken des aktuellen geopolitischen Umfelds einer sich zuspitzenden Öl- und Gaskrise politisch beim Ziel von 1000 MW bis 2030 weiter auf Kurs ist und bleibt“, so IG Windkraft-Geschäftsführer Florian Maringer.
 

Für den steirischen Wirtschaftsstandort und die Energiezukunft des Landes ist das mehr als sinnvoll. „Kritisch und mit diesem Ziel vor Augen müssen nun die Zonen evaluiert werden: Am Ende zählt nur, dass ausreichend umsetzbare Flächen vorhanden sind, um heimische Energie zu erzeugen. Industrie und Haushalte brauchen diese Sicherheit.”
 

Sichere, heimische Energie für steirische Haushalte und Wirtschaft

 

Derzeit speisen in der Steiermark 122 Windräder bis zu 324 MW an sauberem, sicherem und regionalem Windstrom ins Netz ein. Der Wirtschaftsstandort und die Energiezukunft der Steiermark werden dadurch gerade in Zeiten aktueller Krisen gestärkt, sicherer und unabhängiger. „Das Setzen auf heimische Energie wird die Versorgungssicherheit der Wirtschaft und der steirischen Haushalte weiter vorantreiben“, betont Maringer. 9 neue Vorrangzonen – darunter 5 neue Eignungszonen und 4 Erweiterungen bestehender Zonen – sind im aktuellen Sachprogramm geplant.

 

30 Gemeinden brauchen Unterstützung

 

Mit allen beteiligten 30 Gemeinden wurden bereits in den ersten Monaten des Jahres Gespräche geführt, so die Aussendung des Landes. Diese Gemeinden sollten jetzt bei der Umwidmung unterstützt werden, betont die IG Windkraft: „Die Politik kann auf allen Ebenen dabei unterstützen, den Menschen sichere Energie aus ihrer Heimat zu garantieren”, so Maringer abschließend.

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