Starke Frauen, starke Bewegung: 130 Jahre Naturfreunde Österreich
„Die Naturfreunde stehen seit 130 Jahren für Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Das Jahr der Frauen erinnert uns daran, wie wichtig Gleichstellung und Sichtbarkeit auch in unserer Bewegung sind,“ so Naturfreunde-Vorsitzender Andreas Schieder.
Seinen feierlichen Abschluss fand das Jahr gestern in einem Fest in der Urania Wien. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und der Naturfreundebewegung waren anwesend. Zu den Ehrengästen zählten unter anderem Ehrenpräsident Dr. Heinz Fischer, Vorsitzender Andreas Schieder, die renommierte Alpinistin Gerlinde Kaltenbrunner sowie die Bergführerin und Leiterin des Damen-Alpinkaders Barbara Vigl.
Highlight der Feier war ein Vortrag von Gerlinde Kaltenbrunner, die als erste Frau alle Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen hat. Gemeinsam mit Barbara Vigl spricht sie über die Rolle von Frauen im Alpinismus und in der Naturfreundebewegung.
Das Jubiläum erinnert uns daran, wie wichtig es ist, auch im Alpinismus gleiche Voraussetzungen für Frauen zu schaffen, damit alle ihre Ziele verwirklichen können, erklären Gerlinde Kaltenbrunner und Barbara Vigl im Podiumsgespräch mit Andreas Schieder.
Frauen haben die Bewegung seit ihrer Gründung maßgeblich geprägt. Mit dem Jahr der Frauen 2025 setzten die Naturfreunde ein aktives Zeichen für Empowerment. Im Laufe des Jahres fanden zahlreiche Veranstaltungen und Projekte statt, die das Engagement und Stärke in der Bewegung sichtbar machen.
Die Naturfreunde sind ein Stück gelebte Demokratiegeschichte. 130 Jahre Einsatz für Umwelt, Gerechtigkeit, Solidarität und Gleichstellung verdienen große Anerkennung, erklärt Dr. Heinz Fischer in seiner Festansprache.