Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen(current)2
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Bauen

Stararchitekt Chipperfield wirbt für mehr bezahlbare Wohnungen statt Luxusbauten

03.04.2025

Der Stararchitekt Sir David Chipperfield kritisiert den Hang zu mehr Luxus und teurerem Bauen in der Architektur.

ian-GebäudeBau-unsplash.jpg
Gebäude in Bau © ian unsplash
„In dieser Zeit als Architekten zu arbeiten, fühlt sich an, als würden wir mit voller Geschwindigkeit auf der Autobahn fahren, dabei versuchen, die Räder zu wechseln und dann auch noch das Steuer herumzureißen“, sagt Chipperfield in einem Interview der aktuellen Ausgabe des ZEITmagazins. Eigentlich müsse man anhalten, tief durchatmen und fragen, was eine gute Gesellschaft ausmacht. Die Antwort des 2023 mit dem höchsten Architekturpreis ausgezeichneten Briten: „Bezahlbare Wohnungen, gute Schulen, öffentliche Plätze und eine soziale Infrastruktur.“

Was jedoch gebaut werde, seien teure Gebäude für reiche Leute: „Sorry“, sagt Chipperfield, „ich baue sie ja auch. Ich baue Wohnungen in Miami. Ich baue Hotels in Hamburg.“ Er könne nicht einfach sagen: „Stopp, wir machen jetzt nur noch nachhaltige Projekte.“ Dafür fehlten die Kunden. Sein Büro habe 300 Mitarbeiter. Je älter er werde – Chipperfield ist 71 –, desto mehr frage er sich, wie er seine Position nutzen könne. Derzeit verwende er den Großteil seiner Zeit darauf, den Straßenverkehr in galicischen Dörfern zu verlangsamen. In Santiago de Compostela eröffnete Chipperfield kürzlich den neuen Sitz seiner gemeinnützigen Stiftung Fundación RIA.

Eigentlich, so Chipperfield weiter, sei es kein schwieriger Job, Menschen zufrieden zu machen. Es sei denn, sie glaubten, nur dann glücklich zu sein, wenn sie ein zweites Auto hätten und einen größeren Fernseher. „Ich glaube, die größte Herausforderung heute besteht darin – und das lässt sich auf vieles anwenden –, sich aus der Opferrolle zu befreien. Eine Art Ehrgeiz zu entwickeln, anstatt anderen die Schuld an seinem Leid zu geben. Nicht dass niemand Schuld trägt. Aber sich daran festzukrallen, scheint mir reine Zeitverschwendung zu sein.“

Links

  • ZEITmagazin
  • Drucken
  • Empfehlen
03.04.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Kurs halten im Gebäudesektor: Für bezahlbares Wohnen und wirksamen Klimaschutz

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Brückenbau mit Flowerpower

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 8. September 2026, 70.092 Artikel Online

Weitere Themen

  • Wiener Neustadt: Wohnanlage wird zum Pilotprojekt für klimafitten Bestand
  • Historisches Rittergut wird zum Vorbild für nachhaltiges Wohnen
  • Gebäude-Emissionen: Reduktion der Wohnfläche stärkster CO2-Senker
  • 50.000 Mal Energiewende auf zwei Rädern erlebt
  • Neue Heimat Tirol macht Sonnenstrom zum direkten Wohnvorteil
  •  Mietrechtsreform: Sanierungsturbo statt Symbolpolitik
  • Klimaanlagen erleichtern, Energiewende weiter blockieren?
  • Die Stadt der Zukunft ist schon da: Was wir von der Vergangenheit lernen können
  • Mehr Wert aus Bauschutt: Sortierung als Gamechanger
  • Nach 130 Jahren ist Schluss mit Gas: Wiener Altbaujuwel wird klimafit
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
2.235 Artikel | Seite 1 von 224

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ian-GebäudeBau-unsplash.jpg

Gebäude in Bau © ian unsplash