Städte und Regionen fordern mehr Mitsprache beim Schutz von Böden
Im Mittelpunkt stehen nachhaltiges Landmanagement, Dürrevorsorge, Biodiversität, Wassersicherheit und klimaresiliente Stadtentwicklung. Die Erklärung betont, dass globale Ziele letztlich vor Ort umgesetzt werden müssen – in Städten, Gemeinden und Regionen.
Gefordert werden außerdem bessere und leichter zugängliche Finanzierungen für lokale Gebietskörperschaften sowie ein stärkerer Austausch von Wissen und innovativen Lösungen. Dabei sollen auch Gemeinden, Jugendliche, Frauen und indigene Bevölkerungsgruppen stärker eingebunden werden.
Eine konkrete Initiative soll Ulaanbaatar selbst voranbringen: Mit der „Ulaanbaatar Initiative“ sollen Städte praktische Methoden entwickeln, um Landdegradation zu messen und darüber zu berichten. Die Ergebnisse sollen bei der nächsten UNCCD-Konferenz COP18 vorgestellt werden.
UNCCD-Generalsekretärin Yasmine Fouad betonte, nationale Beschlüsse würden zwar die Richtung vorgeben, „aber die Umsetzung findet letztlich in Städten, Regionen und Gemeinden statt“. Die Erfahrungen und das Wissen lokaler Akteure seien daher entscheidend, um globale Vereinbarungen in messbare Ergebnisse vor Ort zu übersetzen.
Die Erklärung knüpft an einen Dialog an, der bereits 1999 in Bonn begonnen hat. Mit der Erklärung von Ulaanbaatar soll nun der Schritt von der politischen Anerkennung lokaler Verantwortung hin zu konkreter Umsetzung und dauerhafter Zusammenarbeit gelingen.