Spiridon II Verantwortlicher: Hunderte trächtige Rinder von Österreich nach Algerien verschifft
Nach Angaben des VGT ist auch die Firma Klinger aus dem Waldviertel an den Geschäften beteiligt. Das Unternehmen soll laut Tierschutzorganisation regelmäßig schwangere Kalbinnen auf österreichischen Versteigerungen ankaufen und für den Export nach Algerien organisieren. Klinger wird vom VGT außerdem mit der Tragödie rund um das Tiertransportschiff „Spiridon II“ im vergangenen November in Verbindung gebracht.
Besonders kritisch sieht der VGT die Bedingungen der Seetransporte. Während für Rinder auf der Straße gesetzliche Transport- und Ruhezeiten gelten, wird die Zeit auf dem Schiff offiziell als Ruhepause gewertet. Damit gibt es für die anschließende Seereise keine vergleichbare zeitliche Begrenzung. Der VGT verweist zudem auf zahlreiche dokumentierte Mängel der „Darla“.
Die Tierschutzorganisation fordert ein Ende von Tiertransporten in Länder wie Algerien und kündigt für 29. August 2026 eine Demonstration gegen Tiertransporte auf der Wiener Mariahilfer Straße an.
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