Spanien investiert weitere 104 Millionen Euro in Elektromobilität
Der Großteil der Mittel - rund 97 Millionen Euro -fließt in 341 Projekte zum Aufbau neuer Ladeinfrastruktur entlang der wichtigsten Fernstraßen. Insgesamt sollen 2.674 zusätzliche Ladepunkte entstehen, darunter zahlreiche Schnellladepunkte mit Leistungen von mindestens 150 kW. Ziel ist es, das Ladenetz für Elektrofahrzeuge zu verdichten und die Vorgaben der EU-Verordnung über alternative Kraftstoffe (AFIR) zu erfüllen.
Weitere 7,8 Millionen Euro werden für 20 Projekte zur Elektrifizierung von Firmenflotten bereitgestellt. Gefördert werden unter anderem Elektroautos, leichte Nutzfahrzeuge, E-Bikes und Elektromotorräder für den städtischen Lieferverkehr.
Seit 2019 hat Spanien über verschiedene MOVES-Programme insgesamt 3,035 Milliarden Euro in die Elektromobilität investiert. Damit wurden bislang die Anschaffung von rund 205.000 Elektrofahrzeugen sowie die Installation von mehr als 160.000 Ladepunkten unterstützt.
Links
Verwandte Artikel
- Verbrenner verschrotten - und zwar früher: Studie stellt bisherige Annahmen auf den Kopf
- Windenergie auf der Straße: E-LKW bringt Windmessmast 600 Kilometer emissionsärmer ans Ziel
- 10.000 Elektrobusse in Lateinamerika: Ein Turbo für die Verkehrswende
- Zeekr 7GT: Chinesischer Elektro-Kombi sorgt mit 3.800 Vorbestellungen für Aufsehen
- Strom aus dem Auto: ADAC-Test zeigt Potenzial der V2L-Technik
- ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA