SP-Steier: Grenznahes Lignit-Kraftwerk verhindern - Bundesregierung gefordert
Wien (SK) Unterstützung im Kampf gegen das geplante Lignit- und Kraftwerksprojekt im ungarisch-burgenländischen Grenzraum bei Szombathely fordert der burgenländische SPÖ-Abgeordnete Gerhard Steier nun von der Bundesregierung ein. "Dieses Projekt erscheint weder ökonomisch, noch ökologisch sinnvoll. Wir haben aber gute Chancen, dieses Kraftwerksprojekt zu verhindern, wenn wir den künftigen EU-Partner Ungarn motivieren können, verstärkt in den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren und auch entsprechende Alternativen anbieten", so Steier Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Mittels zweier parlamentarischer Anfragen an die Minister Pröll und Bartenstein beabsichtigt Steier, entsprechende Initiativen der Bundesregierung einzufordern. ****
Steier thematisiert in den beiden Anfragen mögliche Umweltauswirkungen des geplanten grenznahen Kraftwerksprojekts sowie die generelle Frage nach Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Lignit-Kraftwerken. "Ein Lignit-Kraftwerk würde der gesamten Region schaden und wichtige regionalpolitische Zielsetzungen des Burgenlandes wie beispielsweise den sanften Tourismus ad absurdum führen. Der Einsatz erneuerbarer Energie wie Windkraft oder Biomasse hat im Burgenland schon lange Priorität. Jetzt muss es darum gehen, bei unseren Nachbarn Überzeugungsarbeit zu leisten, um den Einsatz veralteter Technologien zu verhindern. Und hier erwarte ich mir im Interesse der betroffenen Bevölkerung rasche Initiativen derösterreichischen Bundesregierung", formulierte der SPÖ-Abgeordnete abschließend. cs/mm
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ Tel.: (++43-1) 53427-275 http://www.spoe.at
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0082 2003-09-24/10:55
Steier thematisiert in den beiden Anfragen mögliche Umweltauswirkungen des geplanten grenznahen Kraftwerksprojekts sowie die generelle Frage nach Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Lignit-Kraftwerken. "Ein Lignit-Kraftwerk würde der gesamten Region schaden und wichtige regionalpolitische Zielsetzungen des Burgenlandes wie beispielsweise den sanften Tourismus ad absurdum führen. Der Einsatz erneuerbarer Energie wie Windkraft oder Biomasse hat im Burgenland schon lange Priorität. Jetzt muss es darum gehen, bei unseren Nachbarn Überzeugungsarbeit zu leisten, um den Einsatz veralteter Technologien zu verhindern. Und hier erwarte ich mir im Interesse der betroffenen Bevölkerung rasche Initiativen derösterreichischen Bundesregierung", formulierte der SPÖ-Abgeordnete abschließend. cs/mm
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