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"Sonne für Wien" auf der "Bauen & Energie"–Messe

14.02.2007

Wien hat Solarförderung verdoppelt

Im Rahmen der Solarinitiative "Sonne für Wien 2007" betreuen Klimaschutz–ExpertInnen der Stadt Wien in Kooperation mit klima:aktiv solarwärme ab kommenden Donnerstag einen Messestand auf der "Bauen & Energie"–Messe. Diese findet vom 15.2. bis 18.2.2007 in der Reed Messe Wien, Messeplatz 1, Halle B statt.
An interessierte Besucher werden Informationsmaterialien zur Wiener Solarförderung in Form von Broschüren, Flugblätter verteilt. Selbstverständlich ist auch eine individuelle Beratung zur Nutzung der Sonnenenergie möglich. "Erfreulicherweise interessieren sich immer mehr Wienerinnen und Wiener für Energie aus Sonne. Die Stadt Wien hat im letzten Jahr die Solarförderung verdoppelt, um auf die steigende Nachfrage entsprechend reagieren zu können", so Umweltstadträtin Ulli Sima. "Für die Stadt Wien ist aktiver Klimaschutz seit Jahren ein zentrales Anliegen, dank des ambitionierten Klimaschutzprogramms KliP spart Wien jährlich 2,4 Mio Tonnen CO2 ein", so Sima.
Solarevent auf der Messe
Im Rahmen von "Sonne für Wien 2007" organisiert die Wiener Umweltanwaltschaft in Zusammenarbeit mit der Wiener Landesinnung der Sanitär–, Heizungs– und Lüftungstechniker eine "Wiener Solaraktion" für Wiener Kleingärtner und EinfamilienhausbesitzerInnen. Diese wird am 16. Februar auf dem Messegelände (im Leharsaal) mit einer Pressekonferenz (13:30 Uhr) gestartet und interessierten BürgerInnen im Anschluss daran vorgestellt.
Mehr Informationen: www.bauen–energie.at/besucher/solarevent.html
Die Initiative "Sonne für Wien"
Um die Nutzung der Solarenergie weiter zu forcieren, hat die Stadt Wien im Jahr 2005 die Initiative "Sonne für Wien" unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima sowie unter der Federführung der Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination gesetzt. "Durch gezielteÖffentlichkeitsarbeit und Umweltbildungsmaßnahmen wurden die Vorteile der Solarenergie für die Menschen und das Klima herausgearbeitet und die Chancen für den Einzelnen aufgezeigt. Eine Übersicht zu den geplanten Veranstaltungen der Solarinitiative 2007 "Sonne für Wien" findet man unter www.wien.gv.at/umwelt/klimaschutz/ .
Erneuerbare Energieträger haben eine Schlüsselrolle im Klimaschutz
Der Nutzung erneuerbarer Energieträger kommt im Klimaschutzprogramm der Stadt Wien (KliP Wien) zentrale Bedeutung zu. Dementsprechend werden in Wien laufend diesbezügliche Projekte realisiert. Jüngstes und prominentestes Beispiel ist das 2006 eröffnete weltgrößte Wald– Biomassekraftwerk Simmering. Hier werden ab sofort pro Jahr fossile Brennstoffe von rund 72.000 Tonnen Steinkohle oder 47.000 Tonnen Heizöl eingespart. Durch dieses Kraftwerk erspart sich Wien jährlich 144.000 Tonnen CO2– Emissionen.
In diesem Zusammenhang ist selbstverständlich auch die Sonnenenergie besonders wichtig, treffen in Wien pro Quadratmeter und Jahr ja immerhin 1100 Kilowattstunden Sonnenenergie auf eine nach Süden geneigte Fläche. Die Sonnenenergie ist schadstoff– und kohlendioxidfrei. Schon seit etlichen Jahren wird die Errichtung von solarthermischen Anlagen durch die Stadt Wien gefördert. Seit 1.1.2007 gelten neue Förderrichtlinien.
Zwtl.: Die neue Solarförderung für thermische Solaranlagen
Die neue Förderrichtlinie läuft von 1.1.2007 bis 31.12.2008. Die Förderung beträgt:
o Solaranlagen zur Warmwasserbereitung
Sockelbetrag von 1000 Euro und 70 Euro pro m2 Absorberfläche, maximal jedoch 30 % der förderbaren Kosten.
o Solaranlagen zusätzlich mit Raumheizungsunterstützung Sockelbetrag von 1000 Euro plus 100 Euro pro m2 Absorberfläche, maximal jedoch 40 % der förderbaren Kosten. Voraussetzung: Niedertemperatur–Heizung.
o für Solaranlagen in Mehrfamilienhäusern beträgt der Sockelbetrag 300 Euro pro Wohneinheit.
Förderstelle ist die Magistratsabteilung 25. Kontakt: Tel. 4000/8025 oder post@m25.magwien.gv.at, http//:www.wien.at/ma25
Auch für Photovoltaikanlagen wurden neue Förderrichtlinien ausgearbeitet. Diese werden derzeit von der EU–Kommission geprüft und sind voraussichtlich ab Mitte 2007 wieder anwendbar. Anträge können aber jederzeit gestellt werden. Nähere Informationen: https://www.wien.gv.at/wirtschaft/eu–strategie/energie/index.html (Schluss) fel
Rückfragehinweis: PID–Rathauskorrespondenz
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14.02.2007 | Autor*in: holler
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