Sonderpreis an Bad Vöslau – mit erneuerbarer Energie
Gewinner dieses Sonderpreises ist die Stadtgemeinde Bad Vöslau in NÖ, die ihre Energieversorgung durch den Einsatz erneuerbarer Energien revolutioniert hat.
Im November 2004 wurde ein Biomassefernheizwerk fertiggestellt. Betreiber ist eine regionale landwirtschaftliche Genossenschaft mit rund 40 Mitgliedern. Das Heizwerk versorgt derzeit rund 600 Kunden mit Energie. Die Kundenleistung beträgt 9.600 KW, der Absatz rund 15.000 MWh pro Jahr. Allein durch dieses Heizwerk werden jährlich 290.000 Liter Heizöl, 1, Mio m³ Gas und 180 Tonnen Kohle eingespart. Die CO2 Belastung wurde dadurch um 3.200 Tonnen pro Jahr reduziert.
Parallel dazu wurde im Oktober 2004 eine Klärschlammverwertungsanlage KALOGEO fertiggestellt. Derzeit werden darin jährlich rund 14.000 Tonnen Klärschlamm solar getrocknet und thermisch verwertet. Dimensioniert ist die Anlage für die dreifache Menge, damit können die Kapazitäten durch externen Klärschlamm erhöht werden. Der Klärschlamm wird thermisch verwertet, die erzeugte Energie ins Fernwärmenetz eingespeist. In zwei Blockheizkraftwerken wird das während der Faulung entstehende Biogas verwertet. Der gewonnene Strom wird innerhalb der Kläranlage verarbeitet, die Überschusswärme fließt in die Trocknungsanlage oder in das Fernwärmenetz.
Im November 2004 wurde ein Biomassefernheizwerk fertiggestellt. Betreiber ist eine regionale landwirtschaftliche Genossenschaft mit rund 40 Mitgliedern. Das Heizwerk versorgt derzeit rund 600 Kunden mit Energie. Die Kundenleistung beträgt 9.600 KW, der Absatz rund 15.000 MWh pro Jahr. Allein durch dieses Heizwerk werden jährlich 290.000 Liter Heizöl, 1, Mio m³ Gas und 180 Tonnen Kohle eingespart. Die CO2 Belastung wurde dadurch um 3.200 Tonnen pro Jahr reduziert.
Parallel dazu wurde im Oktober 2004 eine Klärschlammverwertungsanlage KALOGEO fertiggestellt. Derzeit werden darin jährlich rund 14.000 Tonnen Klärschlamm solar getrocknet und thermisch verwertet. Dimensioniert ist die Anlage für die dreifache Menge, damit können die Kapazitäten durch externen Klärschlamm erhöht werden. Der Klärschlamm wird thermisch verwertet, die erzeugte Energie ins Fernwärmenetz eingespeist. In zwei Blockheizkraftwerken wird das während der Faulung entstehende Biogas verwertet. Der gewonnene Strom wird innerhalb der Kläranlage verarbeitet, die Überschusswärme fließt in die Trocknungsanlage oder in das Fernwärmenetz.
Durch ressourcensparende Bauweise und die Herstellung größtmöglicher Synergieeffekte kann die Anlage wirtschaftlich aber auch extrem umweltfreundlich geführt werden. Der Mehrwert für die Gemeinde und ihre Bürger liegt in der drastischen Verringerung der CO2–Belastung sowie in der Tatsache, dass es durch diese Investition gelungen ist, eine Erhöhung der Kanalbenützungsgebühr zu verhindern. Nach den vorliegenden Berechnungen wird sich die Anlage in drei Jahren amortisiert haben.
Die Gesamtkosten des Projekts betrugen rund 8,5 Mio. Euro, davon zwei Mio Euro für das Biomassefernheizwerk, 2,5 Mio. Euro für das Fernwärmenetz mit Haushaltsanschlüssen sowie rund vier Mio. Euro für KALOGEO.
Die Siegergemeinde des Wettbewerbs "Innovativste Gemeinde" – Schenkenfelden – stellen wir Ihnen morgen vor
Die Gesamtkosten des Projekts betrugen rund 8,5 Mio. Euro, davon zwei Mio Euro für das Biomassefernheizwerk, 2,5 Mio. Euro für das Fernwärmenetz mit Haushaltsanschlüssen sowie rund vier Mio. Euro für KALOGEO.
Die Siegergemeinde des Wettbewerbs "Innovativste Gemeinde" – Schenkenfelden – stellen wir Ihnen morgen vor