Solarzellen–Recycling in Freiberg
Dies ist immerhin für den einen Solarzellentyp, denen mit kristallinem Silizium, möglich. "Das Dünnschichtelement wird recht stark angegriffen, so dass keine Aufarbeitung mehr sinnvoll ist", erläutert Karsten Wambach. Die Solarzellen werden bei Temperaturen von mehr als 600 Grad Celsius verbrannt, so dass Glas, Metall und Solarzellen zurück bleiben. Die Solarzellen trennt man in dem Verfahren manuell ab und reinigt sie mit mehreren Ätzschritten. Hinterher liege ein neuwertiger Siliziumwafer vor, der dann wieder zur Solarzelle werden kann.
Das sei günstiger, als einen neu zu produzieren, und spare auch 80 Prozent der Energie, meint Wambach. Glas und Metall werden so auch zurück gewonnen. Zwar rechne sich das Verfahren insoweit noch nicht, als dass das Müllaufkommen durch Solarzellen gering sei.
1500 Tonnen Solarzellenschrott mag viel klingen, doch die Gesamtmenge an Elektroschrott lag im Jahr 2001 bei einer Million Tonne. "Die heute zu entsorgenden Modulmengen sind daher um mehrere Größenordnungen geringer als andere Abfallarten und stellen somit kein Entsorgungsproblem dar", so Karsten Wambach. Allerdings würden Solarmodule in einigen Jahren unter die Elektronikschrott–Verordnung fallen – dann müssen sie recycelt werden.
Verschiedene Hersteller nehmen die Photovoltaik–Elemente schon jetzt zurück, obwohl sie gesetzlich dazu noch nicht verpflichtet sind. Übrig bleiben die Dünnschicht–Solarzellen mit amorphen Silizium: "Hier wird ausschließlich über eine Annahmegebühr Kostendeckung zu erreichen sein."
Quelle: nano
Das sei günstiger, als einen neu zu produzieren, und spare auch 80 Prozent der Energie, meint Wambach. Glas und Metall werden so auch zurück gewonnen. Zwar rechne sich das Verfahren insoweit noch nicht, als dass das Müllaufkommen durch Solarzellen gering sei.
1500 Tonnen Solarzellenschrott mag viel klingen, doch die Gesamtmenge an Elektroschrott lag im Jahr 2001 bei einer Million Tonne. "Die heute zu entsorgenden Modulmengen sind daher um mehrere Größenordnungen geringer als andere Abfallarten und stellen somit kein Entsorgungsproblem dar", so Karsten Wambach. Allerdings würden Solarmodule in einigen Jahren unter die Elektronikschrott–Verordnung fallen – dann müssen sie recycelt werden.
Verschiedene Hersteller nehmen die Photovoltaik–Elemente schon jetzt zurück, obwohl sie gesetzlich dazu noch nicht verpflichtet sind. Übrig bleiben die Dünnschicht–Solarzellen mit amorphen Silizium: "Hier wird ausschließlich über eine Annahmegebühr Kostendeckung zu erreichen sein."
Quelle: nano