Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne(current)1
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Sonne
EWSBanner

Solarzellen–Recycling in Freiberg

19.02.2004

Die Deutsche Solar–AG errichtet in Freiberg die erste Stätte der Welt, an der ein Teil der eingesetzten Solarzellen wieder recycelt werden kann

Dies ist immerhin für den einen Solarzellentyp, denen mit kristallinem Silizium, möglich. "Das Dünnschichtelement wird recht stark angegriffen, so dass keine Aufarbeitung mehr sinnvoll ist", erläutert Karsten Wambach. Die Solarzellen werden bei Temperaturen von mehr als 600 Grad Celsius verbrannt, so dass Glas, Metall und Solarzellen zurück bleiben. Die Solarzellen trennt man in dem Verfahren manuell ab und reinigt sie mit mehreren Ätzschritten. Hinterher liege ein neuwertiger Siliziumwafer vor, der dann wieder zur Solarzelle werden kann.
Das sei günstiger, als einen neu zu produzieren, und spare auch 80 Prozent der Energie, meint Wambach. Glas und Metall werden so auch zurück gewonnen. Zwar rechne sich das Verfahren insoweit noch nicht, als dass das Müllaufkommen durch Solarzellen gering sei.
1500 Tonnen Solarzellenschrott mag viel klingen, doch die Gesamtmenge an Elektroschrott lag im Jahr 2001 bei einer Million Tonne. "Die heute zu entsorgenden Modulmengen sind daher um mehrere Größenordnungen geringer als andere Abfallarten und stellen somit kein Entsorgungsproblem dar", so Karsten Wambach. Allerdings würden Solarmodule in einigen Jahren unter die Elektronikschrott–Verordnung fallen – dann müssen sie recycelt werden.
Verschiedene Hersteller nehmen die Photovoltaik–Elemente schon jetzt zurück, obwohl sie gesetzlich dazu noch nicht verpflichtet sind. Übrig bleiben die Dünnschicht–Solarzellen mit amorphen Silizium: "Hier wird ausschließlich über eine Annahmegebühr Kostendeckung zu erreichen sein."
Quelle: nano
  • Drucken
  • Empfehlen
19.02.2004 | Autor*in: willfurth
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Aufruf: Wo sind die restlichen 14 MW Photovoltaik?

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Sonnenland Oberösterreich

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 14. Februar 2026, 68.265 Artikel Online

Weitere Themen

  • Worauf es bei der Unterkonstruktion von Balkonkraftwerken ankommt
  • Energiewende am solaren Scheideweg
  • Mit Sonnenkraft in die Zukunft: Bezirkshauptmannschaft Melk setzt auf Photovoltaik
  • Anbau unter Solarmodulen: Startschuss für Agrophotovoltaik in Tschechien
  • UBA-Studie: So gelingt der umweltschonende Solarausbau in Deutschland
  • Mexiko setzt auf die Sonne: Photovoltaik-Kapazität soll bis 2035 auf fast 38 Gigawatt steigen
  • Solarenergie als Schlüsseltechnologie: Singapur will Photovoltaikleistung bis 2035 auf 5,3 GW ausbauen
  • Belgien: Neue Rekordwerte für Energie von der Sonne 
  • Perowskit-Solarzellen nachhaltig und in hoher Qualität produzieren
  • Batteriekapazität Europas legt 2025 um 45 % zu
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
5.160 Artikel | Seite 1 von 516

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at