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Solarwave– über 5000 km auf Weltreise mit dem Boot

30.12.2010

Bereits etliche Weltrekorde auf der ersten Etappe!

© SOLARWAVE
© SOLARWAVE
Seit ihrem Start im Februar 2010 in Düsseldorf – und im April in Bonn – hat die Solarwave ca. 5.000 km zurückgelegt. Die Route führte über Rhein, Main, Main–Donau–Kanal und Donau ins Schwarze Meer, durch den Bosporus,
vorbei an Istanbul in das Marmara–Meer und durch die Dardanellen in die Ägäis.
Sie ist damit das erste Boot, das diese Strecke ohne fossile Brennstoffe und ohne Segel – lediglich mit Elektromotoren und Solarpaneelen zurückgelegt hat. Diese anspruchsvolle Strecke war gespickt mit Hindernissen. Im Winter war die Solarwave vom Eis eingeschlossen im Mondorfer Hafen, gegen eine Strömung von bis zu 15 kmh fuhr sie den Rhein bergauf, eine Grundberührung im Main beschädigte ein Ruder und verursachte einen massiven Wassereinbruch im Heck. Mit laufenden Pumpen fuhr sie in Rekordzeit in das 300 km entfernte Schweinfurt, wo sie aus dem Wasser gehoben und repariert werden konnte. Gesperrte Schleusen und Dammbruch im Main–Donau–Kanal sowie Schifffahrtssperren wegen Hochwasser und viele schwimmende Bäume in der Donau sorgten immer wieder für Verzögerungen. In Rumänien wurde sie beinahe von einem führerlos treibenden, hunderte Tonnen schweren Leichter (Stahlkahn) zermalmt und in der Nacht vor Anker liegend von etlichen treibenden Baumstämmen getroffen.
Im Schwarzen Meer und in den Dardanellen bekam sie die Auswirkungen des Klimawandels in Form vom Sturm und hohen Wellen zu spüren.
Es war eine sehr turbulente erste Etappe! Die in diesen Breiten im Herbst recht tief stehende Sonne verringert den Energieertrag um ungefähr 40–50% – schönes Wetter vorausgesetzt. Deshalb hat sie die erste Etappe in Griechenland auf der Insel Chios beendet, wo das Solarboot nun in einer kleinen Marina nun an Land liegt.
Während der gesamten Strecke war das Interesse von Medien und Bevölkerung unerwartet groß. Dutzende TV–Teams und Journalisten sowie tausende Interessierte aus der Bevölkerung haben die Solarwave besucht. Über 400 Sendeminuten im internationalen Fernsehen und über 100 – teilweise mehrseitige – Artikel in Zeitungen und Zeitschriften innerhalb von wenigen Monaten sind ein eindeutiges Zeichen.
Resümee nach fast 5.000 Kilometern mit Solarenergie:
Alle Systeme arbeiten einwandfrei, während der gesamten Strecke sind nicht die geringsten Probleme mit der Energieversorgungstechnik und dem elektrischen Antrieb aufgetreten. Keinerlei Wartungsarbeiten und auch keine Betriebskosten sind angefallen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 8 Knoten (ca. 15 kmh), die Reisegeschwindigkeit ca. 6 Knoten (11 kmh) – das ist etwa gleich schnell wie ein ebenso großes Wind–Segelboot fahren könnte.
Ein herkömmliches Wind–Segelboot hätte allerdings einen Großteil der Strecke mangels passenden Windes mit dem Dieselmotor zurücklegen müssen, und auch für die Energieversorgung des Haushaltes (Licht, Kühlung, Trinkwassererzeugung) hätte die erforderliche Energie mit dem Dieselmotor erzeugt werden müssen und Gas wäre zum Kochen verwendet worden. Das hätte für den Zeitraum von 6 Monaten und die Strecke von 5.000 km Energiekosten von ca. 8.000 Euro bedeutet.
Auf der Solarwave hingegen lieferten die Solarpaneele ausreichend Strom sowohl für die Fortbewegung als auch für die Versorgung des gesamten elektrischen Haushalts sowie für die Erzeugung von bis zu einer Tonne Trinkwasser pro Tag. Gratis – ohne Wartung und ohne Betriebskosten!
Vorträge über das Projekt:
Während des Winters werden die beiden Initiatoren des Solarwave–Projektes – Heike Patzelt und Mag. Michael Köhler mit ihrem neuen Multivisionsvortrag durch Österreich und Deutschland touren:
„Weltrekord mit Hindernissen – eine Friseurin und ein Jurist bauen ein Boot. Noch nie zuvor hat es jemand gewagt, ohne Segel und ohne Treibstoff – nur mit Solarpaneelen und Elektromotoren – die Welt zu umrunden.
In einer spannenden Multivisionsshow mit beeindruckenden Fotos von der abenteuerlichen und gefährlichen Reise erzählen die beiden Kärntner live die Geschichte vom Traum bis zur Verwirklichung.
www.solarwave.at
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30.12.2010 | Gastautor*In: Stefan Schanze
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