Solar 2004 in Gleisdorf voller Erfolg
Bereits gestern fand eine Exkursion zu verschiedensten neuen Projekten in der Region Gleisdorf statt. Heute früh startete die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Thema "Das Öl geht aus?" in dem Dipl. Ing.Pollak von der OMV seine Sicht dazu darlegte: "Das Öl geht nicht aus, aber der Bedarf wird sinken, daher kommt die Energiewende." Nur mehr Diesel hat Wachstumsraten, bei allen anderen Produkten sinken die Verbrauchsmengen. Die OMV ist bereits am größten Pellets–Händler Österreichs beteiligt und will ihren Markt in diesem Bereich ausweiten. Pollak meinte weiter, es sei egal, wann die Förderung ihren Höhepunkt erreichen würde, für den Ölpreis seien eigentlich andere Faktoren, wie politische Gegebenheiten in den Abbauregionen, wesentlich. Der Energieträgerwandel passiert!
Im Anschluß legte Karl Kellner von der EU–Generaldirektion für Energie und Transport, die Pläne der europäischen Union zum Thema Erneuerbare Energie dar. Die EU will an ihren Plänen im Weißbuch von 1997 festhalten– Anteilsteigerung der Erneuerbaren von 6% auf 12% bis 2010, die Kyotoziele sollen und müssen erreicht werden. Ein umfangreiches Maßnahmenpaket soll umgesetzt werden. Hier geht es um den Ökostrom, um Solarwärmeprogramme, um Energieeffizienzprogramme, den Gebäudepass, usw.
Außerdem wurde das neue österreichische "Solar:wärme–Programm" vorgestellt, von dem wir in Kürze detailliert berichten werden.
Weiter ging es mit der Vorstellung umgesetzter Programme in Spanien und in Polen sowie mit einer Darstellung des chinesischen Marktes. Besonders positiv fiel dabei Barcelona auf. Hier wurde es binnen 3 Jahren geschafft, die solarthermischen Anlagen von 5000 m2 installierter Fläche auf 19.600 m2 zu steigern und damit die Flächen zu vervierfachen. Barcelonas Vorbildwirkung zeigt sich auch im Photovoltaikbereich. Barcelonas Weg ging vom "Sun–Day" mit der Idee (1979 an der Universität) bis zur "Sun–Factory" (2003) dem ersten energieautarken, da rein mit erneuerbaren betriebenen, Gebäude in Spanien.
Im Anschluß legte Karl Kellner von der EU–Generaldirektion für Energie und Transport, die Pläne der europäischen Union zum Thema Erneuerbare Energie dar. Die EU will an ihren Plänen im Weißbuch von 1997 festhalten– Anteilsteigerung der Erneuerbaren von 6% auf 12% bis 2010, die Kyotoziele sollen und müssen erreicht werden. Ein umfangreiches Maßnahmenpaket soll umgesetzt werden. Hier geht es um den Ökostrom, um Solarwärmeprogramme, um Energieeffizienzprogramme, den Gebäudepass, usw.
Außerdem wurde das neue österreichische "Solar:wärme–Programm" vorgestellt, von dem wir in Kürze detailliert berichten werden.
Weiter ging es mit der Vorstellung umgesetzter Programme in Spanien und in Polen sowie mit einer Darstellung des chinesischen Marktes. Besonders positiv fiel dabei Barcelona auf. Hier wurde es binnen 3 Jahren geschafft, die solarthermischen Anlagen von 5000 m2 installierter Fläche auf 19.600 m2 zu steigern und damit die Flächen zu vervierfachen. Barcelonas Vorbildwirkung zeigt sich auch im Photovoltaikbereich. Barcelonas Weg ging vom "Sun–Day" mit der Idee (1979 an der Universität) bis zur "Sun–Factory" (2003) dem ersten energieautarken, da rein mit erneuerbaren betriebenen, Gebäude in Spanien.
Was tut sich noch auf der Solar 2004?
Heute werden neue Systementwicklungen, solare Nahwärmeversorgung mit saisonaler Speicherung, solar unterstützte Wärmenetze im Geschosswohnbau usw. vorgestellt.
Morgen stehen "Solare Prozesswärme", "Solares Kühlen" und "Solares Bauen" am Programm. Gleichzeitig zum Symposium findet eine Fachausstellung statt.
Am 11.9. 2004 gibt es für das allgemeine Publikum die Möglichkeit, sich auf dieser Messe zu informieren, außerdem ist in Gleisdorf auch das Gleisdorfer Biofest, mit regionalen Produkten aus biologischer Landwirtschaft.
Mehr Information– auch über die interessanten Vorträge:
AEE
Morgen stehen "Solare Prozesswärme", "Solares Kühlen" und "Solares Bauen" am Programm. Gleichzeitig zum Symposium findet eine Fachausstellung statt.
Am 11.9. 2004 gibt es für das allgemeine Publikum die Möglichkeit, sich auf dieser Messe zu informieren, außerdem ist in Gleisdorf auch das Gleisdorfer Biofest, mit regionalen Produkten aus biologischer Landwirtschaft.
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