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„So stell‘ ich mir Segelfliegen vor"

24.08.2015

Bürgermeister Niko Reisel zieht Ein–Jahres–Bilanz: Mein Leben mit dem Elektro–Auto Vor rund einem Jahr ist ein Elektro–Auto in das Leben des Meiseldorfer Bürgermeisters gerollt. Eine Geburtstagsbilanz

© R. Podolsky/mediadesign / Bgm. Ing. Niko Reisel mit seinem BMW i3 – „eine neue Dimension der Fortbewegung.„
© R. Podolsky/mediadesign / Bgm. Ing. Niko Reisel mit seinem BMW i3 – „eine neue Dimension der Fortbewegung.„

Ein vollwertiges Fahrzeug?

„Ich bin seit 10. Juni vergangenen Jahres 35.000 Kilometer gefahren. Das E–Auto ist Teil meines mobilen Alltages – im Bürgermeisteramt, auf dem Weg in die Arbeit drei Mal
die Woche nach Wien und in meiner privaten Zeit.„
Wie ist das so – lautlos?
„Am Anfang war es verwirrend, dass man so gar nicht hört, ob das Auto läuft oder nicht. Mittlerweile genieße ich das sehr. So stell‘ ich mir Segelfliegen vor. Dass das geräuschlose
Fahren gefährlich ist für Fußgänger und Radfahrer, kann ich nicht bestätigen. Man geht einfach rücksichtsvoller mit diesen Verkehrsteilnehmern um, fährt langsamer und mit entsprechender Sorgfalt an sie heran – so wie man es in der Fahrschule eigentlich gelernt
hat.„
Einmal so richtig Gas geben – geht das?
„Prinzipiell schon, doch durch das elegante, lautlose Gleiten im Gegensatz zum lauten, stinkenden Fahren verändert sich auch der Fahrstil. Ökologisches Fahren ist wesentlich entspannter – wenn ein Wettbewerb stattfindet, dann geht es darum, so zu fahren, dass
der Strom möglichst lange hält und nicht darum, ob man gegen den aufgemotzten Sportwagen beim Ampelstart gewinnt. Sehr angenehm.
Wie viel kostet einmal tanken?
„Wenn der Akku komplett leer ist, dann etwa 4 Euro. Man rechnet mit 3 Euro auf 100 Kilometer. Die Reichweite beträgt 120 bis 150 Kilometer je nach Jahreszeit und Fahrweise.„
Wo wird getankt?
„Ich habe zu Hause eine Photovoltaikanlage mit einer Ladestation, daher tanke ich meistens daheim. Auch kann ich eine E–Tankstelle in der Tiefgarage meines Arbeitsplatzes und auf dem Weg nach Wien in Stockerau nutzen. Erfreulicherweise
gibt es immer mehr E–Tankstellen auch in unserer Region. In Horn bei der Bezirkshauptmannschaft etwa oder bei Emil Blaim, dem E–Auto–Pionier, sowie auch in
der Nähe des Horner Vereinshauses. Und – besonders erfreulich – bald auch in meiner Gemeinde Meiseldorf.„
Schon mal liegen geblieben?
„Nein, das ist auch schwer vorstellbar. E–Autos sind ausgereift, alltagstauglich und für jeden handhabbar. Der Fahrer wird vom Bordcomputer optimal unterstützt. In fünf Jahren wird niemand mehr darüber reden, ob sich ein E–Auto rentiert oder nicht, sondern man wird es nach den genau gleichen Kriterien aussuchen, die heute für Verbrenner gelten.„
Was ist das Beste am Stromer?
„Mich als IT–Mensch fasziniert das Gesamtpaket – u.a. die Kommunikation zwischen mir, meinem Handy und dem Auto. Ich kann den Wagen mit dem Handy in der Garage finden, zusperren, schauen ob das Licht abgedreht ist, den Akku überprüfen – für mich stellt das
Elektro–Auto eine neue Dimension der Fortbewegung dar.„
Was nervt?
(denkt lange nach) „Vielleicht die Tatsache, dass zum Auftanken noch immer ein Kabel notwendig ist. Die Technologie geht in Richtung induktives Laden – ohne dass man das Auto anstecken muss.„
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24.08.2015 | Gastautor*In: NR
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