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"Silent Cities": Mehr und leisere Tiergeräusche während Corona

17.03.2025

Wenn der städtische Umgebungslärm wegfällt, sind Tiere nicht nur besser hörbar, sie verhalten sich auch anders. So singen beispielsweise Vögel dann leiser, wenn es weniger menschlich gemachten Lärm, wie z.B. Verkehr, in der Nähe gibt.

Die politischen Reaktionen auf die COVID-19-Pandemie führten weltweit zu Veränderungen der städtischen Klanglandschaften. Von März bis Oktober 2020 erstellte ein Konsortium aus 261 Teilnehmern aus insgesamt 35 Ländern, die im Rahmen des Projekts „Silent Cities“ zusammenarbeiteten, eine einzigartige Sammlung von Klanglandschaftsaufnahmen, und zeigten damit lokale akustische Veränderungen in städtischen Gebieten auf. Zu dieser Sammlung wurden Metadaten untersucht, darunter Beobachtungen der lokalen Gebiete durch die Teilnehmer und von Bürgern, Open-Source-Umweltdaten, Open-Source-Werte und weitere akustische Berechnungen. Die Ergebnisse waren äußerst spannend. Sie bestätigten die großflächige Nutzbarkeit der ökoakustischen Details der Klanglandschaftssammlung „Silent Cities“.
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© (rspb-images.com
Der plötzliche Rückgang des Individualverkehrs und des motorisierten Personen- und Güterverkehrs prägte in den meisten Städten der Welt für mehrere Wochen die natürlichen Klanglandschaften. Dadurch kam der Reichtum an Tiergeräuschen in städtischen Gebieten zum Vorschein, der vorher von einer Vielzahl menschengemachter Geräusche verdeckt worden war.
Über diese physikalischen Messmethoden hinaus wurde auch die individuelle Wahrnehmung von Änderungen in der Zusammensetzung der Klanglandschaft untersucht. Spannenderweise zeigte sich in diesem Rahmen, dass bespielsweise Vögel leiser sangen, wenn ihr Zwitschern nicht durch die Umgebungsgeräusche übertönt wird.

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