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Senat der Kreislaufwirtschaft befürwortet Stellenwert der Circular Economy in der Industriestrategie

29.01.2026

Durch die Berücksichtigung der Kreislaufwirtschaft setzt die Bundesregierung wichtige Impulse für zukunftsfähiges Wirtschaften.

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© WaveGenerics pixabay.com

In der Kreislaufwirtschaft steckt enormes Wachstumspotenzial – bis 2030 könnten insgesamt mehr als 35 Milliarden Euro heimische Bruttowertschöpfung generiert werden*. Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen und ihren regionalen Auswirkungen gilt es, diese Chance zu nutzen. Der Senat der Kreislaufwirtschaft, ein vom ARA Verein getragener Zusammenschluss österreichischer Unternehmen, begrüßt daher die Verankerung der Kreislaufwirtschaft in der Industriestrategie als wichtigen Schritt, um das prognostizierte Potenzial zu erschließen.

Bereits bei seiner Gründung 2024 hat der Senat der Kreislaufwirtschaft verbesserte Rahmenbedingungen für die Circular Economy gefordert, die für das Wirtschaftswachstum, die Rohstoffunabhängigkeit und die Ressourceneffizienz essenziell sind. Allein der Bedarf an Sekundärrohstoffen wird bis 2030 deutlich ansteigen. Der Senat unterstützt das Vorgehen der Bundesregierung und begrüßt, dass zirkuläre Prozesse eine wachsende Rolle im Wirtschaftssystem spielen – was dringend notwendig ist.

Alfred Berger, Vorstand der NÖM AG und Mitglied des Senats der Kreislaufwirtschaft, unterstreicht: „Rohstoffsicherheit und Wettbewerbsfähigkeit sind entscheidende Säulen der produzierenden Industrie. Die Kreislaufwirtschaft ist unsere Chance, diese Aspekte nachhaltig zu sichern und damit den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken. Als Teil der Industriestrategie kann die Kreislaufwirtschaft dieses Potenzial entfalten, um die Leistungsfähigkeit Österreichs in diesem Sektor umfassend auszubauen. Wir befinden uns im EU-Vergleich bereits auf einem sehr guten Weg, den wir auch in Zukunft entschlossen vorangehen werden.“

Haimo Primas, CEO Holcim Österreich und Holcim Cement CE Holding und Mitglied des Senats der Kreislaufwirtschaft, betont: „Wir müssen heute entscheiden, welche Investitionen wir für 2050 treffen. Dazu braucht es Planungssicherheit, Verlässlichkeit und Klarheit. Die Industriestrategie setzt dafür wichtige Impulse, auf die konkrete Maßnahmen folgen müssen. Für uns in der produzierenden Industrie ist klar, dass wir weiterhin unsere Net-Zero-Roadmap verfolgen. Durch Lead-Märkte für nachhaltige Produkte könnten hier noch weitere Anreize geschaffen werden.“

„Mit dem Senat der Kreislaufwirtschaft haben wir es uns zum Ziel gemacht, nachhaltige Wertschöpfungsketten zu schaffen, Ressourcen effizienter zu nutzen und innovative Lösungen zu entwickeln, die ökonomische und ökologische Vorteile für Österreich bringen. Wir freuen uns darüber, dass unsere Themen Teil der Industriestrategie sind. Dennoch gibt es noch viel zu tun. Vor allem bürokratische und technisch-regulatorische Hürden sind Hindernisse für effizientes zirkuläres Wirtschaften“, so ARA Vorstandssprecher Harald Hauke und Koordinator Senat der Kreislaufwirtschaft.
 

Der Senat der Kreislaufwirtschaft besteht aus namhaften Vertreter:innen von Unternehmen aus dem ARA Verein. Er setzt sich für die Etablierung und Förderung der Circular Economy in Österreich ein. Als engagierter Partner und Vertreter der Wirtschaft gestaltet er die Kreislaufwirtschaft aktiv mit und treibt sie voran.

 

* Quelle: PwC-Studie in Zusammenarbeit mit dem Senat der Kreislaufwirtschaft (2024).


 

Über den Senat der Kreislaufwirtschaft


Der Senat der Kreislaufwirtschaft ist ein Gremium des ARA Vereins und versteht sich als Schulterschluss zentraler Kreislaufwirtschaftsakteure, um branchen- und unternehmensübergreifend dazu beizutragen, Österreich zum Vorreiter der Kreislaufwirtschaft in der EU zu machen und First-Mover-Vorteile für den Wirtschafts- und Industriestandort zu nutzen. Der ARA Verein selbst repräsentiert 142 Unternehmen, die mit über 140.000 Beschäftigten und kumuliert mit rund 50 Milliarden Euro Umsatz die Kreislaufwirtschaft in Österreich bereits heute maßgeblich umsetzen und vorantreiben.

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