SEAT und CUPRA eröffnen Batteriesystem-Montagewerk in Martorell
Martorell / Spanien - Mit der Eröffnung ihres neuen Batteriesystem-Montagewerks in Martorell setzen SEAT und CUPRA einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Elektromobilität. Die Anlage gilt als Schlüsselprojekt der Transformation des Unternehmens und positioniert Spanien als wichtigen Hub für elektrische Mobilität in Europa.
Auf einer Fläche von 64.000 Quadratmetern können künftig bis zu 1.200 Batteriesysteme pro Tag montiert werden – insgesamt rund 300.000 pro Jahr. Ab 2026 versorgt das Werk ausschließlich die Produktionslinien des CUPRA Raval und des Volkswagen ID. Polo. Die Batterien werden vollautomatisch über eine 600 Meter lange Brücke direkt in die Fahrzeugmontage transportiert. Ergänzt wird die Anlage durch 11.000 Solarpaneele, die rund 70 Prozent des Energiebedarfs decken, sowie ein großes Wasserauffangsystem – ein klares Signal für nachhaltige Industrieproduktion.
Die Einweihung fand im Beisein hochrangiger Vertreter aus Politik und Wirtschaft statt, darunter der katalanische Regierungspräsident Salvador Illa und Volkswagen-Topmanager Thomas Schäfer. Markus Haupt, CEO von SEAT und CUPRA, sprach von einem Wendepunkt: Martorell sei nun „Epizentrum der Mobilität der Zukunft“ und bereit für die Serienproduktion vollelektrischer Fahrzeuge „Made in Spain“.
Das Werk ist Teil der Batteriestrategie des Volkswagen Konzerns und der urbanen Elektrofahrzeugfamilie, die vier neue Modelle mehrerer Marken umfasst. Mit dem CUPRA Raval, dessen Marktstart 2026 geplant ist, beginnt für SEAT und CUPRA eine neue elektrische Ära – und für Spanien ein weiterer Schritt zur führenden Rolle in der europäischen Elektromobilität.