Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne(current)1
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Sonne
EWSBanner

Schweizer Einspeisevergütung: Vergütung für Solarstrom sinkt – „Deckel„ steigt

13.12.2010

Schweizer Bundesrat verabschiedet Revision der Energieverordnung

© SHARP
© SHARP
Bern – Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Solarstrom sinkt per 1. Januar 2011 um 18%. Gleichzeitig kann der Anteil des Solarstroms am KEV–Fördertopf („Solar–Deckel„) von bisher 5% auf 10% erhöht werden. Dies hat der Bundesrat in der Vorwoche entschieden und an seiner Sitzung eine entsprechende Revision der Energieverordnung verabschiedet. Grund dafür sind die deutlich gesunkenen Kosten für Photovoltaikanlagen.
Durch Effizienzsteigerungen bei der Fertigung und Skaleneffekte durch die Massenproduktion von Solarmodulen sind die Preise für Photovoltaikanlagen deutlich stärker gesunken als bei der Einführung der KEV Anfang 2009 angenommen. Diese Preisvorteile müssen bei der Festlegung der Einspeisevergütung berücksichtigt werden, da die Anlagenbetreiber sonst zu hohe Renditen erzielen würden.
Bereits per 1. Januar 2010 hatte das UVEK die Vergütungssätze für Solarstrom um 18% reduziert. Die Marktpreise für Photovoltaikmodule sind in diesem Jahr jedoch weiter gefallen. Durch die heute beschlossene erneute Reduktion um durchschnittlich 18% sinken die ungedeckten Kosten für Solarstrom – das sind die Mehrkosten, die über dem generellen Strom–Marktpreis liegen – unter 50 Rappen pro Kilowattstunde. Gemäss Energiegesetz steigt damit der maximale Anteil der Photovoltaik am KEV–Fördertopf („Deckel") von bisher 5% auf 10%, so dass anstelle der bisherigen Zubauleistung von bisher total ca. 30 Megawatt (MW) ab 2011 jährlich Solarstromanlagen mit einer Leistung von insgesamt 50–70 MW freigegeben werden können. Dadurch kann die Warteliste der angemeldeten Projekte voraussichtlich bis 2013 abgebaut werden (2011: Alle per 1./2. Mai 2008 angemeldeten Anlagen auf der Warteliste. Restliche Anlagen anschliessend bis 2013).
Unternehmen und Verbände der schweizerischen Solarbranche wurden vom UVEK zur heute verabschiedeten Absenkung angehört und begrüssen diese, da der Solarstrom dadurch einen grösseren Anteil der KEV–Mittel erhält und somit mehr Anlagen von der Einspeisevergütung profitieren können.
2009 trug Solarstrom einen Anteil von 0.078% zur gesamten inländischen Stromproduktion bei. Derzeit speisen im Rahmen der KEV 1‚600 Photovoltaikanlagen Solarstrom ins Netz ein, weitere 56 Anlagen haben einen positiven Bescheid und sind in Planung oder im Bau und 7‚033 Anlagenprojekte sind auf der Warteliste.
Quelle: UVEK
  • Drucken
  • Empfehlen
13.12.2010 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Niederösterreich: Investitions–Förderung für Photovoltaik endet bald

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Intersolar Europe 2011 – Trends, Innovationen und ungebremstes Wachstum

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 16. April 2026, 68.831 Artikel Online

Weitere Themen

  • Neues Sensorsystem erkennt Fehler in PV-Großanlagen frühzeitig
  • Neue Ausgründung des Fraunhofer ISE: NEXUS GreenTech unterstützt Unternehmen aus der Photovoltaikbranche
  • Solarpark Varel setzt neue Maßstäbe: Drei Photovoltaik-Konzepte auf einer Fläche vereint
  • Solar-Boom: Balkonkraftwerke rechnen sich oft schon nach drei Jahren
  • Deutschlands größte DC-gekoppelte PV-Anlage entsteht in Baden-Württemberg
  • Ein zweites Leben für Solarmodule
  • Photovoltaikanlage verboten, weil sichtbar: Verfassungsgerichtshof stoppt Stadt
  • DC Tower 2: Wiens  innovativstes vertikales Solarkraftwerk entsteht
  • Sonne rettet Leben: AIKO und Solar Team Eindhoven bauen den ersten Solar-Krankenwagen
  • Leuchtturmprojekt für die Energiewende: Größte Agri-PV-Anlage Süddeutschlands in Betrieb
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
5.190 Artikel | Seite 1 von 519

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© SHARP

© SHARP