Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Schweiz: Knappes Ergebnis gegen C02-Gesetz

14.06.2021

51,6 % sprachen sich bei Volksabstimmung gegen C02-Gesetz aus

© pasja1000 pixabay.com
© pasja1000 pixabay.com
Mit dem CO2-Gesetz hätten Details zur Schweizer Klimapolitik festgelegt werden sollen. Das Volk sprach sich mit knapper Mehrheit, die vor allem von der ländlichen Bevölkerung kam, gegen das geplante Gesetz aus. Die Bevölkerung in den Städten war eher dafür.
Geplant waren z.B. eine Flugticketabgabe und eine Lenkungsabgabe, hin zu fossilfreiem Heizen, die für Skepsis der Menschen sorgten. Auch höhere Treibstoffpreise und klimaneutrales Bauen vollends ohne C02-Ausstoß standen am Programm, genauso wie ein Klimafonds zur Finanzierung der Klimaschutzmaßnahmen.
Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE bedauert, genauso wie viele Umwelt-NGOs, dieses Resultat. Um in der Klimapolitik trotzdem weiterzukommen, müssen sofort alternative Massnahmen in die Wege geleitet werden.
"Der Klimawandel wird durch dieses Nein nicht gestoppt, es braucht mehrheitsfähige Lösungen für eine dekarbonisierte Zukunft, auch wenn offensichtlich die Mehrheit der Bevölkerung mit den vorgeschlagenen Massnahmen nicht einverstanden war", sagt Michael Frank, Direktor VSE.
Schweiz muss jetzt handeln
Nach dem Nein zum revidierten CO2-Gesetz sieht der VSE unmittelbaren Handlungsbedarf in drei Dimensionen: Erstens müssen ein Vakuum, das durch das Auslaufen bestehender Massnahmen entstehen würde, verhindert und der bestehende Zielpfad zur CO2-Senkung weitergeführt werden. Zweitens muss der Bundesrat zügig die Gletscher-Initiative und einen Gegenvorschlag für die Umsetzung des Netto-Null-Ziels vorlegen. Drittens müssen nun die Weichen hin zu einem umfassenden und wirkungsvollen Lenkungssystem gestellt werden.
  • Drucken
  • Empfehlen
14.06.2021 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit in Lieferketten

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Gewessler und Rauch: "Gemeinsame Arbeit für den Klimaschutz"

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 13. August 2026, 69.903 Artikel Online

Weitere Themen

  • Mikroplastik: Die größten Verursacher sitzen nicht im Badezimmer, sondern auf der Straße
  • Dürre setzt Österreichs Landwirtschaft unter Druck: Futter wird knapp, Wasser wird zur Mangelware
  • Eine Milliarde Euro Dürreschaden: Österreichs Landwirtschaft erlebt ein Jahr der Extreme
  • Amazons 10-Milliarden-Dollar-Rechenzentrum sorgt für Proteste
  • Landwirtschaft unter Druck: Bauern- und Umweltverbände warnen vor Sparpolitik
  • Seidenstraßen-Karawane erreicht Mongolei: Weideland im Fokus der UN-Wüstenkonferenz
  • Hitze und Dürre ohne Ende: Krisenkoordinator warnt vor anhaltender Trockenheit 
  • Beispielloser Biomasseverlust in Europas Wäldern seit 2018
  • Kühle Städte für heiße Sommertage
  • Greenpeace-Lokalaugenschein: 66,3 Grad vor Wiener Hauptbahnhof gemessen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.566 Artikel | Seite 1 von 1.557

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© pasja1000 pixabay.com

© pasja1000 pixabay.com