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Schwächer als Reparaturbonus: Geräte-Retter-Prämie umfasst keine Smartphones

09.01.2026

Damit Geräte länger genutzt werden sind Anreize notwendig

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© Niek Verlaan / pixabay.com

„Initiativen wie der Reparaturbonus haben gezeigt, dass viele Menschen bereit sind, ihre Geräte länger zu nutzen, wenn es dafür klare Anreize gibt. Umso bedauerlicher ist es, dass die neue Geräte-Retter-Prämie diesen erfolgreichen Weg nicht konsequent weitergeht. Besonders unverständlich ist, dass Smartphones künftig nicht mehr gefördert werden – obwohl sie zu den am häufigsten genutzten Geräten im bisherigen Reparaturbonus zählten. Gerade bei Alltagsgeräten, die jede und jeder kennt, lassen sich Bewusstsein und Wirkung für Ressourcenschonung besonders gut erzielen. Grundsätzlich gilt: Die Geräte-Retter-Prämie ist besser als gar keine Förderung. Gleichzeitig ist sie deutlich schwächer als der bisherige Reparaturbonus – sowohl in der Höhe der Förderung als auch im Umfang der abgedeckten Produktkategorien. Damit geht ein wichtiges Signal für die Kreislaufwirtschaft verloren.“ meint refurbed Co-Founder Kilian Kaminski  zur Geräte-Retter-Prämie, die kommende Woche startet.
 
Fehlender Blick über die Reparatur hinaus

„Was uns besonders fehlt, ist der Blick über die reine Reparatur hinaus. Entscheidend ist nicht, wie ein Gerät länger genutzt wird, sondern dass es nicht im Müll landet. Auch Refurbishment – also die professionelle Wiederaufbereitung und der Start eines neuen Nutzungszyklus – erzielt vergleichbare ökologische Effekte wie eine Reparatur, wird aber politisch weiterhin nicht anerkannt. Wenn wir Kreislaufwirtschaft ernst meinen, sollten Fördermodelle alle Maßnahmen unterstützen, die funktionierende Geräte im Umlauf halten: Reparatur, Wiederaufbereitung, Trade-In-Modelle und bewusste Kaufalternativen. Nur so lassen sich Ressourcenverbrauch und Elektroschrott nachhaltig reduzieren. Die aktuelle Ausgestaltung der Geräte-Retter-Prämie zeigt leider, dass hier vor allem gespart wurde – und weniger an langfristige Umweltwirkung gedacht. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass Kreislaufwirtschaft ganzheitlich verstanden und gefördert wird.“
 
 
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