Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Schon wieder scheitert ein "Grünes Wasserstoff"-Projekt

01.07.2025

Keine Subvention, keine Elektrolyse in der Lausitz

Seifenblase H2.jpg
© F. Binder-Krieglstein
oekonews.at-Leser erinnern sich: "Wasserstooff ist wasserdooff!"

Warum, ist schnell erklärt. Er rechnet sich nicht.

Möchte man mit der Wasserstoff-Technologie das Klima retten, müsste grünes H2 verwendet werden, das per Elektrolyse aus Ökostrom erzeugt wird.
Dann jedoch wird Wasserstoff (H2) mega-wasserdoof, weil grünes H2 doppelt teuer ist.

Überall müssen Regierungen sparen, weil die Wirtschaft global nicht mehr so brummt wie einst. Subventionen werden überprüft und die absurdesten werden gestrichen. Daher geht gerade der Luftburg "Grüner Wasserstoff" die Luft aus und wir berichten vom Scheitern einer Schnapsidee.
Nicht aus Häme, nein, sondern mit dem Motiv, den Menschen zu zeigen, wie absurd die als "Gamechanger" gepriesenen Wasserstoff-Technologie war und ist - ganz wenige Anwendungsfälle ausgenommen.  

Die Politiker und Fossilkonzernvertreter, die sinnbildlich noch vor wenigen Jahren in den H2-Luftburgen ausgelassen gehüpft sind, suchen sich andere Spielwiesen.
Aktuell ist SMR-Atomkraft gerade hoch im Kurs: So absurd wie H2. Aber was erwartet man schon von Politikern und Medien, die den H2-Märchen auf den Leim gegangen waren?

Das Projekt des Kohlekonzerns Leag in der Lausitz am Boxberg ist so ein Paradebeispiel, wie momentan weltweit viele andere H2-Projekte scheitern.

Die Tragik dahinter ist und bleibt aber bestehen. Stattdessen hätte man in der vergeudeten Zeit und mit dem verbrannten Geld und den irreführenden H2-Medienauftritten und -berichten die reale Energiewende - konkret & kostensparend(!) - weiterbringen können. 


 

Links

  • MDR-Bericht
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
  • Drucken
  • Empfehlen
01.07.2025

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 4. September 2026, 70.070 Artikel Online

Weitere Themen

  • Burgenland baut Erneuerbare stark aus - Verkehr bleibt Klimaproblem
  • Sanierungsoffensive: Förderungen müssen sich stärker an CO₂-Einsparung orientieren
  • Slowakei setzt auf Atomkraft - Erneuerbare bleiben zurück
  • Dukovany: Neue Reaktoren könnten deutlich teurer werden
  • Dukovany: Kritik an geplanten Geheimhaltungsregeln für Atomkraft-Verträge
  • Temelín soll bis 2082 laufen:  Wie sicher sind 80 Jahre alte Atomkraftwerke?
  • Energie teilen statt Rechnungen bezahlen: Neues Modell soll Energiearmut überwinden
  • Wegen Trockenheit geschlossen!
  • Deutschland: Übergewinne der Ölkonzerne klettern im Juli auf Rekordwert von knapp einer Milliarde Euro
  • Frankreich: Quallen legen Europas größtes Atomkraftwerk  lahm
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1
  • 2(current)
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.317 Artikel | Seite 2 von 1.332

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
Seifenblase H2.jpg

© F. Binder-Krieglstein