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Schlusskundgebung am Europäischen Sozialforum

15.11.2003

Mehr als 50.000 Teilnehmer forderten in Paris "ein Europa der sozialen Rechte in einer Welt ohne Krieg"

Zum Abschluss des Zweiten Europäischen Sozialforums (ESF) haben sich am Samstag über 50.000 Demonstranten in Paris versammelt. Unter ihnen waren auch Vertreter österreichischer NGOs und politischer Parteien, wie GPA, Eisenbahnergewerkschaft, ÖH, KPÖ, sozialistische Jugend und die globalisierungskritische Bewegung Attac.
Unter dem Motto "Für ein Europa der sozialen Rechte in einer Welt ohne Krieg" zogen die Kundgebungsteilnehmer durch den Ostteil der Stadt. Die Veranstalter des Sozialforums, das am Mittwoch begonnen hatte, sprachen von einer Gesamtzahl von 50 000 Teilnehmern.
Für das "Netzwerk für Steuergerechtigkeit" liegen die Schwerpunkte ihres Engagement in dem Bestreben nach weiterer Tranparenz im Bereich des Informationsaustauschs unter Banken. Weiterer Schwerpunkt sei die Besteuerung multinationaler Unternehmen und der Kampf gegen die Korruption, sagte Bruno Gurter, Sprecher der Organisation auf Anfrage.
Das Erste Europäische Sozialforum fand 2002 in Florenz statt. Die ursprünglich aus dem brasilianischen Porto Alegre stammenden Sozialforen verstehen sich als Gegenstück zu den Gipfeltreffen der Politiker.
Unter den Teilnehmern der Pariser Schlusskundgebung waren Anhänger des Anti–Globalisierungs–Bündnisses Attac, Vertreter von Gewerkschaften und von linksgerichteten Parteien in der Mehrheit. Das beherrschende Symbol waren Fahnen in Regenbogenfarben mit der Aufschrift "Frieden". Einzelne Gruppen forderten die Stationierung von Blauhelm–Truppen in den Palästinensergebieten.
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15.11.2003 | Autor*in: willfurth
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