Schlagstock– und Wasserwerfereinsatz gegen friedliche Teilnehmer der Aktion Block G8
Rostock– Gestern morgen brachen aus den Protest–Camps in Rostock und Reddelich Tausende auf, um gewaltfrei entschiedene Zeichen gegen den G8–Gipfel zu setzen. Sie folgten dem Aufruf der Aktion "Block G8" und wollen sich auf Zufahrtsstrassen nach Heiligendamm setzen – bis die Polizei sie wegträgt. Attac hat nicht zu dieser Aktion aufgerufen, aber zahlreiche Aktive haben sich mit auf den Weg gemacht.
Unbewaffnet, bunt bekleidet und gewaltfrei gingen insgesamt rund 10.000 Menschen von Admannshagen bzw. Brodhagen auf Heiligendamm zu. Obwohl es zu keiner Provokation und keiner Gewalt der TeilnehmerInnen kam, setzte die Polizei gegen Mittag Schlagstöcke und Wasserwerfer ein.
Sven Giegold, Teilnehmer der Blockade und Mitglied des Attac–Kokreises: "Ich bin erschüttert. Noch im Vorgespräch sicherte die Polizei faires Verhalten zu, wenn keine Gewalt von den Demonstranten ausgehe. Jetzt bin ich hier Augenzeuge, wie die Polizei Wasserwerfer und vereinzelt Schlagstöcke bei Neu Rethwisch gegen friedliche Demonstranten einsetzt. Von einer Verhältnismässigkeit der Mittel kann hier keine Rede sein".
Unbewaffnet, bunt bekleidet und gewaltfrei gingen insgesamt rund 10.000 Menschen von Admannshagen bzw. Brodhagen auf Heiligendamm zu. Obwohl es zu keiner Provokation und keiner Gewalt der TeilnehmerInnen kam, setzte die Polizei gegen Mittag Schlagstöcke und Wasserwerfer ein.
Sven Giegold, Teilnehmer der Blockade und Mitglied des Attac–Kokreises: "Ich bin erschüttert. Noch im Vorgespräch sicherte die Polizei faires Verhalten zu, wenn keine Gewalt von den Demonstranten ausgehe. Jetzt bin ich hier Augenzeuge, wie die Polizei Wasserwerfer und vereinzelt Schlagstöcke bei Neu Rethwisch gegen friedliche Demonstranten einsetzt. Von einer Verhältnismässigkeit der Mittel kann hier keine Rede sein".