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Schierhuber: Neuer Schwung für erneuerbare Energien

25.09.2007

Europaparlament fordert konkreten Fahrplan für mehr erneuerbare Energiequellen

Strassburg – "Nur mit einer intensiven Nutzung erneuerbarer Energiequellen werden wir die Energieversorgungssicherheit in Europa gewährleisten und einen entscheidenden Beitrag zur Verringerung der Treibhausgasemissionen leisten können. Erneuerbare Energien sind die Zukunft – aber ohne die Entwicklung neuer Technologien wird das nicht funktionieren", sagte heute ÖVP–Europaparlamentarierin Agnes Schierhuber in Strassburg. Das Plenum nahm heute mit breiter Mehrheit einen Initiativbericht des Europäischen Parlaments über einen Fahrplan für erneuerbare Energien in Europa an. "Der Europäische Rat hat im März dieses Jahres einen wichtigen Schritt gesetzt und sich klar für eine verstärkte Förderung erneuerbarer Energien ausgesprochen. Jetzt brauchen wir die passenden Instrumente auf europäischer Ebene, um diese Zielvorgaben rasch und effizient in die Realität umzusetzen", so Schierhuber weiter.
Schierhuber befasst sich bereits seit Jahren mit Fragen der Förderung erneuerbarer Energien: "Erneuerbare Energie haben ein gewaltiges Potential, das noch lange nicht ausgeschöpft ist. Viel mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung sind notwendig, damit wir innovative Lösungen auf den Markt bekommen – und dies in allen Bereichen: Vom Verkehr, wo Biokraftstoffe mit einem höheren Wirkungsgrad möglich sind, bis hin zu der thermischen und der energetischen Nutzung von Ressourcen, also der Nutzung erneuerbarer Energien in der Heizung und Stromerzeugung", betonte Schierhuber.
Ein gutes Beispiel für einen zukunftsweisenden Einsatz erneuerbarer Energien sei die kombinierte Strom–Wärme–Erzeugung aus Biomasse durch Kraft–Wärme–Koppelung: "Dieses Modell wird auch in Österreich immer häufiger eingesetzt. Solche regionalen, dezentralisierten Konzepte sind von entscheidender Bedeutung für eine effiziente Förderung in der ganzen EU. Wir müssen die Chance zur dezentralen Erzeugung von Energie und Biotreibstoffen aus nachwachsenden Materialien besser nutzen", forderte Schierhuber.
Österreichs Bauernvertreterin im Europäischen Parlament wies auch darauf hin, dass der Anbau von Energiepflanzen und die entsprechende Nutzung landwirtschaftlicher Flächen nicht zu Lasten einer ausreichenden Nahrungsmittelversorgung gehe: "Es sind genügend Produktionsflächen vorhanden und werden auch ausreichend genutzt. Vor allem in Kombination mit der Abschaffung der Flächenstilllegung durch die EU haben wir ausreichend Fläche und Potential", so Schierhuber. "Erneuerbare Energien sind eine große Chance zu besseren wirtschaftlichen Entwicklung strukturschwacher ländlicher Gebiete. Die Kombination aus der Sicherstellung der Lebensmittelversorgung und des Anbaus von Energiepflanzen wird positive Auswirkungen auf die Landnutzung und die Beschäftigung im ländlichen Raum haben", so Schierhuber abschließend.
Quelle: MEP Agnes SCHIERHUBER

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25.09.2007 | Autor*in: holler
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