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„Schaufenster Elektromobilität„: Volkswagen in Niedersachsen dabei

13.01.2012

Projektbeteiligung am Schaufenster der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg.

© VW
© VW
Wolfsburg / Berlin – Im Rahmen des Parlamentarischen Abends „Elektromobilität in Niedersachsen„, zu dem die Niedersächsischen Ministerien in der Landesvertretung in Berlin einluden, hat VW seine Projektbeteiligung am Schaufenster der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg konkretisiert.
„Die Wirtschaftskraft, automobile Kompetenz und die Innovationsfähigkeit von Niedersachsen machen das Schaufenster der Metropolregion zu einem idealen Areal, um die Marktvorbereitung, Einführung und Serienproduktion von Elektrofahrzeugen voran zu treiben", so Dr. Rudolf Krebs, Generalbevollmächtigter und Leiter Volkswagen Konzern Elektro–Traktion.
Man will sich daran beteiligen, das Wissen und das Bewusstsein für Elektromobilität in die Breite zu tragen und stärker im Bereich der Aus– und Weiterbildung zu verankern. Einheitliche Standards, insbesondere im Bereich der Ladeinfrastruktur sollen etabliert werden. Das Werk Wolfsburg soll durch den Ausbau betriebsinterner Fuhrparks mit E–Fahrzeugen und deren Betrieb mit erneuerbarer Energie eingebunden werden. Neue Konzepte im Mobilitätssektor sollen aufgezeigt werden.
Wissen und Bewusstsein: Gemeinsam mit Volkswagen Financial Services soll in Informationszentren Elektromobilität ganzheitlich entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Energieerzeugung über Ladeinfrastruktur bis hin zum Elektrofahrzeug – an verschiedenen Exponaten erläutert und erlebbar gemacht werden. Bereits heute bietet die Autostadt ihren Besuchern eine kostenlose Probefahrt mit dem Golf Blue–e–Motion an. Hohe Bedeutung hat für Volkswagen auch die Aus– und Weiterbildung von Mitarbeitern, Berufsanfängern und Studienabsolventen im Bereich Elektromobilität. Diese ist Voraussetzung für Beschäftigung und Wachstum in der Region. Außerdem strebt Volkswagen bei der beruflichen Weiterbildung eine bundesweit anerkannte Zertifizierung der Zusatzqualifikation „Geprüfte Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik" in Zusammenarbeit mit den Industrie– und Handelskammern an. Betriebsinterne Weiterbildung auf akademischem Niveau, soll durch eine erleichterte Anerkennung in Studienangeboten der Hochschulen in ihrer Nachhaltigkeit gestärkt werden.
Standards setzen: Volkswagen sieht die Chance, wichtige Standardisierungsthemen zu setzen, wie zum Beispiel die Etablierung und Implementierung von Stecker– und Abrechnungssystemen. Im Einklang mit der eigenen Unternehmensposition und daher ein für Volkswagen sehr wichtiger Aspekt ist dabei auch die Integration von regenerativem Naturstrom im Schaufenster Niedersachsen. Denn nur so ist das volle Potenzial hinsichtlich der CO2–Senkung zu heben. Beispielhaft soll am Stammwerk Wolfsburg eine Ladeinfrastruktur für Fahrzeuge von Mitarbeitern und Besuchern aufgebaut werden, die durch Strom aus erneuerbaren Energien gespeist wird.
Intermodaler Verkehr: Ein weiteres Projekt betrifft das optimierte Zusammenspiel von Elektro–Fahrzeugen aus dem Hause Volkswagen mit dem ÖPNV durch sogenannte Pedelecs und E–Bikes. So soll auch die in Hannover stationierte CarSharing Flotte „Quicar" um Elektrofahrzeuge erweitert und auf weitere Städte ausgedehnt werden. In diesem Zuge plant die Volkswagen AG auch die Einführung einer sogenannten Mobilitätskarte als weiterführendes Geschäftsmodell, um dieses intermodale System für den Kunden handhabbar zu machen.
Neue Konzepte: „Ab 2013 werden wir die Elektromobilität mit dem e–up! und kurze Zeit später mit dem Golf Blue–e–Motion in Serie bringen und den Kunden damit erstmals E–Fahrzeuge mit gewohnter Qualität, Sicherheit und Alltagstauglichkeit von Volkswagen anbieten. Der Rahmen der ‚Schaufenster Elektromobilität‘ würde nun ermöglichen, die Elektrofahrzeuge mit der benötigten Ladeinfrastruktur zu vernetzen und in dazugehörige Mobilitätsdienste zu integrieren. Diese Aktivitäten können nicht von Volkswagen allein gestaltet werden, sondern hier sind wir auf eine enge Vernetzung mit Politik, Projektpartnern, Wissenschaft und Wettbewerbern angewiesen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, Deutschland bis zum Jahr 2020 zum Leitanbieter für Elektromobilität wachsen zu lassen", so Dr. Krebs mit Blick auf die nahe Zukunft.
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13.01.2012 | Autor*in: holler
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